Me Made Mittwoch #6 – Bethioua von Pulsinchen

Was macht die Frau, wenn der Freund am Dienstag Abend beichtet, dass heute Fußball läuft und er das ja eigentlich auch gerne sehen möchte? Sie gibt das Wohnzimmer frei und verkrümelt sich für die Zeit in das Nähzimmer.
Eigentlich nähe ich unter der Woche so gut wie nie, aber ein schnelles Shirt geht auch nach einem späten Feierabend noch. Ein neues Schnittmuster liegt schließlich auch bereits fertig ausgedruckt und ausgeschnitten parat. Also nur noch Stoff ausschneiden und los gehts.

Ich habe die Bethioua von Pulsinchen genäht.
Hier wird erwähnt, dass man besser schon mal ein Shirt genäht haben soll. Hab ich schon und somit kam ich diesmal auch mit kurz gehaltener Anleitung gut zurecht und fix voran. Am Ende war ich mir aber doch nicht sicher, ob ich alles richtig gemacht habe, denn bei mir ist der Halsausschnitt riesig. Sobald ich die Schultern locker lasse und der Arm eben nicht mehr in die Hüfte greift, liegt direkt die Schulter dreiviertel frei. Für die Freizeit völlig okay. Für die Arbeit eher nicht so geeignet.

Ich schau mal was die anderen heute auf dem MeMadeMittwoch präsentieren.

10 Kommentare zu “Me Made Mittwoch #6 – Bethioua von Pulsinchen

  1. Hübsche Farbe fürs hübsche Shirt.
    Ich mag auch keine freilegenden Schultern, da zuppel ich ständig an mir rum.
    Ich halte mich beim Halsbündchen meist nicht an vorgedruckte Längen, sondern mess ihn mir immer selbst aus und nehm dann davon 75% Länge. Das klappt eigentlich immer.
    Vielleicht kannst du es nochmal abtrennen, ich fände es für nur zH fast zu schade.

    Liebgruß Doreen

  2. Liebe Mel! Den Bethioua-Schnitt habe ich auch auf meiner To-Sew-Liste. Der Ausschnitt ist tatsächlich weit geworden. Stört mich aber gar nicht, ich mag so lässige Teile, erinnern mich immer an Ballett und Tanz. Liebe Grüße, Anni

  3. Die Farbe ist großartig und steht dir so gut!!
    Und der Schnitt ist echt interessant, so eine Mischung aus Raglan und Passe hinten.
    Ich würde da echt das Bündchen nochmal abtrennen und nochmal gedehnter annähen- gerade hinten sieht man gut, dass das ein wenig auseinanderfällt.
    Denn gerade diese Farbe bringt gute Laune ins Büro, das ist nur als Freizeitlook viel zu schade.

  4. gerade, weil der Stoff so dünn und ein bisschen durchsichtig ist, sodass man definitiv etwas darunter trägt, passt ein weiter Ausschnitt eigentlich ganz gut. Mir sind Spaghetti-Träger immer zu kalt, darum kombiniere ich U-Boot-Ausschnitte dann meist mit Ringer-Shirts, die etwas breitere Träger haben.

    … und einfach mal am Feierabend ein Shirt fertig, das ist ja cool… du bist echt in Fahrt jetzt; ruckizucki ist dein Kleiderschrank voll! 🙂

    Liebe Grüße vom Schwesterlein aus dem Norden

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