Home Chic

Home Chic

Sweathose in Jeansoptik: Frau Pauli

Frau Pauli

Werbung, da Schnitthersteller genannt werden.

Frau PauliIch habe schon wieder mit mir gehadert, ob ich ausgerechnet zum Me Made Mittwoch eine Sweathose zeigen möchte. Aber hey, wir alle brauchen ab und an etwas Praktisches und Gemütliches. Solche Projekte für daheim kriegen oft nicht viel Beachtung oder aber Vorplanung von mir. Und meist schiebe ich sie ewig lange vor mir her, selbst wenn es dringend benötigt wird. Ist einfach nicht so spannend eine Jogginghose zu nähen. Das gute daran ist aber, dass ich dann super spontan agieren kann ohne Angst das Projekt zu verhunzen.

Der Schnitt ist „Frau Pauli“ von Fritzi Schnittreif.

Ich habe einen Stoff aus dem Bestand verwendet. Da er schon lange liegt kann ich auch gar nicht mehr sagen woher er ist. Es ist ein Jersey mitteldick und auch nur so  mittelelastisch. Das tolle an diesem Stoff ist die Jeansoptik. Die habe ich spontan genutzt um die ganze Hose ein wenig mehr nach Jeans aussehen zu lassen.

Frau Pauli

Die Innennaht habe ich mit einem „Jeansgelben“ Dreifachgeradstich abgesteppt.

Die Hosentaschen am Po werden in der Anleitung eigentlich dezent abgesteppt, das dient dazu dass sie nicht verrutschen. Ich habe sie stattdessen auffällig abgesteppt. Der Innenstoff ist ein anderer Jersey (Reststoff), aber ebenfalls in Jeansblau.

Frau Pauli

Leider ist die Hose ein klein wenig zu kurz geraten. Ich habe Größe S genäht, die nicht nur schmaler sondern auch kürzer ist als die anderen Größen. Die Länge von M oder L wäre besser gewesen. Da es mir mit dem Originalbündchen dann zu kurz wurde, hab ich es wieder abgetrennt und stattdessen Cuff me’s angenäht.

Frau Pauli

Die Cuff me’s sind Dunkelblau, Weiß und Orange, und passen damit farblich ganz gut zum Jeansblau. Das Originalbündchen war ca. so lang wie der dunkelblaue Teil der Cuff me’s. Es ist nicht viel mehr Länge aber immerhin so viel, dass es nicht nach Hochwasser aussieht.

Die Hose ist sehr gemütlich. Auf den Fotos trage ich dazu Betula. Über den Pullover habe ich letzte Woche berichtet. Bei dem waren mir die Ärmel zu kurz und ich musste auch die Länge über die Bündchen rausholen. Somit passen die beiden Teile ja wunderbar zusammen ;o) Keine Ahnung was da plötzlich los ist –  eigentlich bin ich überhaupt nicht groß. Aber für weitere Versionen weiß ich ja nun Bescheid was ich alles verlängern muss. Ich bin froh, dass beides dennoch tragbar ist.

Frau Pauli

Eine gemütliche Woche euch allen.
Lieben Gruß,
Melanie

Morgenmantel Vogue 8888 – zum Morgenmantel Sew Along Finale

Vogue 8888 Morgenmantel

Ich habe mir ja viel vorgenommen für den Sew Along von Muriel. Meine 3 Projekte für den Morgenmantel Sew Along waren:

Ein Kimono für meine Nichte
Ein längerer Morgenmantel für die kältere Jahreszeit für mich
Ein Morgenmantel für den Mann

Die Ergebnisse:

Lahja Morgenmantel

Mit dem Morgenmantel für meinen Mann hatte ich angefangen.
Schnitt: Lahja Dressing Gown von Named.

Der Vorbereitungsaufwand hielt sich in Grenzen. Der Stoff war wunderbar weich, aber auch sehr dankbar in der Verarbeitung. Bei diesem Projekt war ich noch voller Elan und da zumindest nicht viel schief ging, hab ich den Morgenmantel auch gut in einem Rutsch durchnähen können. Das ist aber nur die Kurzfassung. In Wahrheit habe ich einiges zum Schnitt zu sagen. Ich habe einen ausführlichen Blogpost über den Morgenmantel geschrieben, den ihr hier nachlesen könnt.

 

 

Heute berichte ich euch ausführlich von meinem zweiten fertigen Morgenmantel: Vogue 8888 für mich.

Vogue 8888 Morgenmantel

Rapportstoff_MorgenmantelEs sollte ein Wintermorgenmantel werden. Mein Stoff ist hier noch mal zu sehen: Ein Bordürenstoff vom KBC-Fabrikverkauf. Ich fand ihn perfekt für einen langen Morgenmantel bei dem das Muster wunderbar zur Geltung kommen kann.

Da der Stoff sich für einen Wintermorgenmantel zu kühl anfühlte, wollte ich ihn nach zahlreichen Tipps die ich nach dem ersten Beitrag bekommen habe mit Flanell füttern. Ich wusste nicht wie kompliziert es ist unifarbenen Flanell zu finden! Er sollte nicht 30€ der Meter kosten (war jetzt einfach nicht mehr im Budget) aber sich eben auch nicht stumpf und billig anfühlen. Ich habe mir nach und nach mehrere Stoffproben liefern lassen, aber kein Flanell fühlte sich so weich an, wie ich ihn mir für meinen Morgenmantel vorgestellt habe. Ich startete dann erstmal nur mit dem äußeren Mantel. Durch die geplante Fütterung brauchte ich die aufwändige Version mit französischen Nähten (inkl. französischer Nähte für die Nahttaschen) nicht anwenden. Das bringt schon mal richtig viel Zeitersparnis.

Stattdessen habe ich aber richtig viel Zeit aufgewendet für den Zuschnitt. Den Gürtel habe ich nicht gegen den Fadenlauf gelegt. Dann würden die Blumen nämlich alle Kopf stehen. Stattdessen habe ich den dehnbaren Stoff mit nicht dehnbarer Einlage unterlegt. Das Muster sollte an dieser Stelle so schlicht wie möglich werden:

Vogue 8888 Morgenmantel

Auch für den Kragen sollte es möglichst schlicht bleiben. Das wurde aber schon komplizierter. Es war mir unheimlich wichtig welche Blumen auf dem Kragen landen. Das ist irgendwie der Hauptblickpunkt des Morgenmantels. Ich habe die perfekte Blumenkombi gefunden um dann anschließend den Stoff zu versauen. Beim Einlage-Aufbügeln habe ich erst die Unterlage und damit dann den Stoff mit Kleberesten der Einlage versaut. Noch einmal gab es genau diese Blumenkombination für 2 Schnitteile leider nicht. Muriel die während meiner Vorbereitungen ein Nähwochenende bei mir verbracht hat, hat mir geholfen einen schönen Ersatz zu finden.

Vogue 8888 Morgenmantel

Vorderteile und Rückenteil mussten nur unten an der Bordüre angelegt werden.

Vogue 8888 Morgenmantel

Vogue 8888 Morgenmantel

Auch für die Ärmel wollte ich diese Platzierung. Ich konnte sie leider nicht komplett gleich anfertigen, da das Muster ja nicht gespiegelt auftritt. Aber die Platzierung unten am Stoff mit noch sichtbarer schwarzer Kante finde ich sehr gelungen:

Vogue 8888 Morgenmantel

Für mein Flanell-Futter wurde ich schlussendlich fündig bei dem Berliner Shop „Frau Tulpe“. Auch hier hatte ich mir Stoffproben schicken lassen und mich dann für den Robert Kaufmann Shetland Flanell „Peach“ entschieden. Eigentlich hatte ich mir günstigeren Flanell erhofft, aber nachdem ich schon mehrere Wochen mit der Suche nach geeignetem Flanell verbracht habe, war mir schon alles egal. Ich wollte den Stoff einfach nur noch daheim haben um den Mantel endlich fertig nähen zu können. Ich habe eigentlich schwarzen Flanell gesucht, aber den gab es nicht mit dem nötigen „Flauschfaktor“. Alle Stoffe die ich zur Probe daheim hatte, hatten entweder einen Wollanteil, oder sie hatten keinen, waren aber trotzdem nicht weich. Der Robert Kaufmann Flanell gefiel mir dann gerade wegen des Kontrastes sehr gut und weil er immerhin farblich toll zu einigen Blüten passt.

Vogue 8888 Morgenmantel

Er ist auch wirklich wunderbar weich und das war mir schlussendlich wichtiger als die Farbe. Ich wollte einen kuschlig warmen Wintermorgenmantel und den habe ich nun 🙂

Wie allgemein üblich bei Futterstoffen ist auch mein Futter so angebracht, dass man es von außen nicht sieht. Es ist auch innen schön verarbeitet:

Vogue 8888 Morgenmantel

Ich habe kurz überlegt den gesamten Mantel so zu verarbeiten, dass ich ihn wenden kann. Aber nur der Flanell ist weich und so macht es eigentlich keinen Sinn den anderen Stoff innen zu tragen. Außerdem lag der Flanell nur 1,10m breit und es passte somit nicht die Originallänge auf den Stoff.

Vogue 8888 Morgenmantel

Meine zweite Überlegung war es, den Außenstoff entsprechend zu kürzen. Aber bei einem Telefonat hat Muriel mich darauf hingewiesen, dass der Saum eh zu dick werden könnte, wenn alles eine Länge hat und zusammen verarbeitet wird. Und wenn der Innenstoff eh frei hängt, dann kann er ruhig auch ein Stück kürzer sein.

Vogue 8888 Morgenmantel

An einen Aufhänger denkt Vogue nicht. Aber hier habe ich ja schon Übung selber daran zu denken.

Wie bei vielen anderen Morgenmantel-Schnitten wird auch bei meinem Schnitt im Inneren ein dünnes Bindeband angebracht, was das Aufklaffen des Morgemantels verhindern soll. Da ich aus meinem dicken Stoff kein dünnes Bindeband nähen konnte, habe ich in meinem Vorrat nach Bändern gesucht die gar nicht vernäht werden müssen. Gefunden habe ich dann ein gestricktes Band von Tandem. Ich bin froh, dass ich diesen Schritt nicht übersprungen habe, das Band ist wirklich sehr praktisch.

Vogue 8888 Morgenmantel

Ein sehr großer Vorteil für mich war, dass Muriel den gleichen Schnitt gewählt hat. Und noch besser: Sie hat einen Großteil ihres Mantels bei mir genäht. Dadurch konnte ich mir ein paar Nähtipps holen.
Zum Beispiel für die Gürtelschlaufen. Sie sind recht lang bemessen und ich habe an ihrem Mantel abmessen können, dass 3 cm weniger auch locker reichen.
Und noch etwas, das man normalerweise erst bemerkt wenn es schon zu spät ist: Der Gürtel wird laut Schnitt nicht in der Mitte sondern links gebunden. Da die Gürtelteile aber am Mantel befestigt werden, fallen sie unterschiedlich lang aus wenn der Gürtel links gebunden wird. Das ist vom Schnitt irgendwie nicht gut bedacht. In der technischen Zeichnung sind die Bänder trotz Bindung links gleich lang.

Vogue 8888 Morgenmantel

In Wahrheit aber eben nicht. Muriel hat ihren fast fertigen Mantel für mich geduldig links, mittig, dann wieder links gebunden damit ich schauen konnte welche Bindung mir für meinen Mantel lieber wäre. Ich fand links toll, da dort eben auch der Kragen endet, das sah sehr stimmig aus. Da der Gürtel ja am Rücken angenäht wird, lässt er sich nachträglich nicht mehr kürzen. Deshalb war es sehr praktisch, dass ich an Muriels Mantel abmessen konnte, wie viel an einer Seite weg muss, damit die Gürtelbänder beim Knoten an einer Seite gleichmäßig lang werden. 15 cm habe ich daraufhin gekürzt. Nachdem ich den Gürtel genäht habe, habe ich aber erstmal probegesteckt und geknotet. Am Ende wurden es sogar 20 cm weniger.

Festgenäht habe ich die Bänder aber noch nicht. Obwohl ich meine Rücken- und Taillenlänge vorab gemessen und den Schnitt von Anfang an um 2 cm gekürzt habe, kam mir das Band beim Probeknoten immer noch etwas zu hoch vor. Meine Taille liegt ca. eine Gürtelbreite tiefer und ich war froh, dass ich die Bänder noch nicht fix angenäht habe und die Änderungen noch entsprechend vornehmen konnte. Jetzt liegt der Gürtel an der perfekten Stelle.

Vogue 8888 Morgenmantel

Bei den Gürtelschlaufen hatte ich aber wieder das Problem des zu dicken Stoffes den ich nicht schmal vernähen und wenden wollte. Also wieder einen Blick in meinen Vorrat geworfen und wieder recht schnell fündig geworden. Ich habe einfach zu BH-Trägergummi gegriffen. Die hatten die perfekte Breite und passten auch farblich hervorragend zu meinem Stoff.

Vogue 8888 Morgenmantel

Für die Nahttaschen wollte ich erst den weichen Flanell nehmen. Einfach damit es wunderbar weich wird wenn ich die Hände in die Taschen mache. Aber der Flanell war zu dick und man konnte hier nicht mehr von unsichtbaren Nahttaschen reden. Der Blick fiel wirklich nur noch auf die aufspringenden Taschen. Zweiter Versuch also mit einem schönen dünnen schwarzen Wollstoff. Schwarz ist ja nicht gleich Schwarz, aber auch hier hatte ich Glück und es passte perfekt zusammen:

Vogue 8888 Morgenmantel

Ich habe erstmal nicht vor den Morgenmantel erneut zu nähen. Aber wenn, dann würde ich die Taschenposition etwas weiter unten wählen. Da wäre es einfach noch etwas gemütlicher die Hände drin zu vergraben.

Zwischenzeitlich hat mir der Morgenmantel wirklich einige Nerven geraubt. Erst wegen der so schwierigen Suche nach dem perfekten Flanell, später dann weil ich mit dem Kragen einfach nicht zurecht kam. Hier half Muriel wieder aus. Sie hat mir nicht nur zeigen können wie es geht, sie hat mich auch darauf aufmerksam gemacht, dass ich gar nicht mit der richtigen Nähanleitung arbeite. Ich habe mich selber schon arg gewundert warum ich den Teil mit dem Kragen partout nicht wiederfinde. Das lag dann daran, dass ich mir nach einer Nähpause leider die falsche Nähanleitung geschnappt habe:

Schnitte

Ich besitze 2 sehr ähnliche Schnitte. Gemeiner Weise sehen die sich aber auch auf den technischen Zeichnungen schon sehr sehr ähnlich. Nur dass der Vogue 9015 mit dem ich plötzlich gearbeitet habe eine andere Kragenlösung hat. Da hätte ich lange suchen und rumprobieren können. Ich hätte aber mit Sicherheit auch MIT der richtigen Anleitung an dieser Stelle so meine Probleme gehabt und war unglaublich froh über Muriels Hilfe. Also auf diesem Wege noch mal ein dickes Dankeschön an dich, Muriel! Überhaupt hat dein Sew Along mir sehr geholfen hier am Ball zu bleiben. Da am Ende auch noch dicke Zeitprobleme hinzukamen, hätte ich ohne Sew Along wohl irgendwann aufgehört! Ich bin sehr froh, dass mein Morgenmantel also nun ein wunderschöner fertiger Morgenmantel ist und kein UFO :o)
Nachdem ich in den letzten Wochen aber ständig und überall tolle Morgemäntel im Fernsehen gesehen habe (u.a. in der wundervollen Serie „The Marvelous Mrs. Maisel“ bei Mutter und Tochter) möchte ich auf meinen Morgenmantel wirklich nicht mehr verzichten und freue mich schon jetzt auf die nächsten Wochenenden!

Für den Seidenkimono für meine Nichte hat die Zeit leider nicht mehr gereicht. Sobald ich den genäht habe, werde ich aber noch davon berichten.

Viele Grüße,
Melanie

 

 

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Carolyn Pyjama – auf der AnNäherung Süd genäht

Carolyn_Pyjama_Closet_Case

Carolyn_Pyjama_4

Carolyn_Pyjama_3Auf der diesjährigen AnNäherung Süd, wieder organisiert von Alexandra (HANDMADE GLAMOUR. EVERYDAY.), habe ich den Carolyn Pyjama von Closet Case genäht. Hier hatte ich in tollster Gesellschaft ein ganzes Wochenende lang Zeit den Schnitt zum ersten Mal zu testen. Gerade wenn ich einen Schnitt noch nie genäht habe, nähe ich wirklich im Schneckentempo. Mal zum Vergleich: andere Teilnehmerinnen haben in dieser Zeit mehrere Kleider oder auch Mantel / Jacke und ein weiteres Projekt fertig bekommen. Aber ich kenne das ja mittlerweile von mir. Ich habe mir zwar zwei weitere Projekte mitgenommen, dachte mir aber schon, dass die unangetastet bleiben.
Ein wenig liegt es aber auch daran, dass ich auf Nähtreffs natürlich auch gerne sehr viel mit anderen rede die eben nicht an meinem Tisch sitzen. Am Freitag hab ich viel gequatscht und kaum genäht.

Annaeherung_Sued_2017

Angefangen habe ich übrigens erstmal damit 5 Meter Paspel herzustellen. Das Schrägband dafür ist allerdings gekauft. Es ist recht hart und ich würde beim nächsten Mal sogar das Schrägband für die Paspel selber herstellen, da es sich dann wesentlich schöner in Kurven legen lässt. Ich habe aber gepinnt was das Zeug hält und war daher trotzdem erfolgreich.

Carolyn_Pyjama_Oberteil

 

Bundhoehe

Mit der Passform des Oberteils war ich direkt zufrieden. Für das Oberteil habe ich mich für Größe 10 entschieden, für die Hose für Größe12. Für beides habe ich ein schnelles Probeteil genäht. Beim Hemd gab es schnell grünes Licht: keine Anpassungen nötig.

Bei der Hose jedoch musste ich 3 Änderungen vornehmen. Ich habe:

– den Bund um 4 cm erhöht, da die Probehose so niedrig saß, dass sie mir jederzeit vom Popo hätte rutschen können. Leider habe ich von der Probehose das Gummiband schon wieder entfernt, daher auf dem Bild nur ein Hinweis wo die Probehose saß.

– die Hosenbeine um 5,5 cm verkürzt.

– das Waist Band um 1,8 cm verschmälert, da mein Gummiband „nur“ 2 cm breit war.

Dass die Hose bei mir so niedrig saß, hat mich gar nicht groß überrascht: Zusammen mit SaSa habe ich vor kurzem einen Grundschnittkurs besucht. Davon berichte ich demnächst noch. Meine Kursleiterin hat beim Maßnehmen für den Hosen-Grundschnitt schon bemerkt dass ich eine recht große Sitzhöhe habe. Da ich aber für eine schnelle Pyjamahose keine aufwändigen Anpassungen machen wollte, hab ich einfach die Bundhöhe entsprechend angepasst. Für eine normale Hose sicher nicht die richtige Methode. Für diese Pyjamahose mit Gummizug vollkommen in Ordnung, ich bin mit der jetzigen Passform sehr zufrieden. Die Hose sitzt nun auf normaler Höhe.

Carolyn_Pyjama_Hose

Sehr praktisch, wenn man nicht allein daheim näht: Ich konnte mir direkt den Hosensaum von yacurama abstecken lassen :o)

Carolyn_Pyjama_ganz

Auf den letzten Drücker vor dem Aufbruch nach Würzburg hatte ich noch dran gedacht mir die erforderliche Menge Gummiband abzuschneiden. Nur eingepackt habe ich es dann leider nicht mehr. Auf der AnNäherung hatte niemand ein ähnliches Projekt. Annegret hat jedoch u.a. einen BH genäht und konnte mir mit BH-Träger-Meterware aushelfen. Ein perfekter Ersatz wie ich finde. Es war genauso breit wie mein zuvor eingeplantes Gummiband, und ich musste das waist band nicht erneut ändern.
Statt mit einer Sicherheitsnadel fädel ich Gummiband gerne mit dem entsprechenden Werkzeug ein: Eine Einzugshilfe die ich im Set hier gekauft habe.

Gummiband

Carolyn_Pyjama_Hosentasche

Ich habe die schlichte Hosenvariante (A) gewählt. Also ohne jegliche Paspeln oder „Cuffs“. Aber die Hose hat Taschen, das weiß ich sehr zu schätzen.

Carolyn_Pyjama_1

Es gibt sogar einen Faux Fly (Übertritt) mit Hosenschlitz den man vorab nur mit einem Heftstich näht. Wahrscheinlich um ihn später öffnen zu können, diesen Part vermisse ich irgendwie in der Anleitung. Da ich nun wirklich keinen Hoseneingriff benötige, bleibt der bei mir zu.

Carolyn_Pyjama_Hosenschlitz

Die Knopflöcher hab ich auf der AnNäherung nicht mehr geschafft. Aber die wollte ich eh ungern mit der brother nähen. Die näht zwar Knopflöcher gar nicht mal sooo schlecht. Aber mit der Bernina geht es noch sauberer und noch einfacher. Und wieder daheim konnte ich mich dann auch in aller Ruhe für die passenden Knöpfe entscheiden. ich habe mich für Knöpfe von René Lézard entschieden. Die sind ganz leicht marmoriert:

Carolyn_Pyjama_Knopf

Carolyn_Pyjama_2

Ich kann gar nicht viel zum Nähprozess sagen. Mit der Anleitung hatte ich kaum Probleme. Sie ist sehr ausführlich und verständlich. einen kleinen Hänger hatte ich beim Finishing, aber da habe ich einfach nicht richtig gelesen und SaSa hat mir auf die Sprünge geholfen.

Problemlos verlief das Nähen dennoch nicht. Meine brother und ich sind einfach keine wirklich guten Freunde mehr. Ich hatte den Pyjama für die AnNäherung ausgewählt, da die brother bei sehr vielen Stoffen rumzickt: Dicke Stoffe, bzw. mehrere Lagen vernäht sie nicht gerne. Sehr dünne Stoffe noch weniger. (Mit dem Kimono kam sie z.B. überhaupt nicht klar, weshalb der ein Jahr auf seine Fertigstellung warten musste)
Neuerdings mag sie nicht mal mehr meine geliebten BHs nähen. Die waren doch sonst immer so gerne beliebte Unterwegs-Projekte für mich, da vorab schnell zugeschnitten ist und man kaum etwas mitnehmen muss dafür. Nur winzige Schnitteile, kleines Zubehör (Bänder und Gummis) und ein paar Füßchen, mehr braucht es nicht.
An den Nadeln liegt es nicht, die wähle ich natürlich passend zu Projekt und Stoff aus. Mit diesem gewöhnlichen mitteldicken Baumwollstoff kann nichts schief gehen dachte ich. Dachte ich….. Ich habe ein paar Mal auftrennen müssen, da die brother mitten in (teils sichtbaren) Nähten Stiche ausgelassen hat. Ärgerlich wenn man dies erst später sieht und an manche nähte kaum mehr dran kommt. Ich nehme die Maschine ja nur noch mit auf Nähtreffs. Als Hauptmaschine wurde sie letztes Jahr ersetzt gegen eine Bernina 770 QE. Der Unterschied dieser beiden Maschinen könnte wohl größer kaum sein ;o) Daheim bin ich somit sehr glücklich und sitze auch nicht mehr verärgert vor Nähprojekten weil die Maschine nicht so möchte wie ich. Aber unterwegs trübt die brother mittlerweile jegliches Nähvergnügen. Die große Bernina wollte ich dennoch nicht mitnehmen. Sie ist mit ihrer Größe und ihrem Gewicht keine Maschine die ich (mit dem Fernbus) auf einen Nähtreff nehmen möchte. Die Fehlstiche sind ein Ärgernis, nicht so hübsche Nähte ein anderes. Zum Vergleich: Die obere Naht ist von der brother:

naht

ok – zugegeben: dies ist der Unterfaden der brother, denn ich habe es nicht geschafft den Kragenbeleg von der rechten Seite gleichmäßig abzusteppen ohne zu sehen wo er verläuft. Aber ich habe absichtlich als Kontrast Weiß gewählt und mich dann über die durchgehende Schlangenlinie geärgert. Einzelne (schöne!) Stiche sind das nicht. Aber da bin ich mittlerweile von so hübschen Stichen von der Bernina verwöhnt, dass ich das so nicht lassen konnte. Wieder daheim habe ich eine neue (Bernina-)Naht daneben gesetzt und die brother-Naht wieder entfernt.

Nachdem ich nun schon das dritte mal innerhalb kurzer Zeit unglücklich von einem Nähtreff kam (immer nur der Maschine geschuldet, die Treffen selber waren immer sehr nett, nur geschafft habe ich dort nicht viel, bzw. nicht das nähen können, was ich gerne genäht hätte), hat mein Mann mir deutlich mitgeteilt, dass es „so nicht mehr weitergeht!„. Am Tag nach der Rückkehr aus Würzburg sind wir zusammen zum örtlichen Nähmaschinenhändler gefahren. Der hatte praktischerweise gerade Hausmesse und vieles reduziert. Ich habe eine kleine Bernina bekommen: Die Bernina 350 PE ♥♥

Ich habe schon seit Monaten mit mir gehadert, mit welcher Maschine ich die brother ersetzen könnte. Da eine neue Maschine ja wirklich nur für unterwegs sein sollte. Aber ich gehe wirklich häufig auf Nähtreffs. Mal größere, aber auch mal kleinere mit nur 2-3 Personen. Gemeinsames Nähen ist einfach eine sehr schöne Abwechslung zum Nähen daheim allein. Daher ist auch die Reisemaschine eine Bernina geworden. Nun freue ich mich umso mehr auf zukünftige Nähtreffen auf die ich dann wesentlich entspannter gehen kann.

Naehmaschinen

Mit der brother war ich noch ein wenig böse und hab sie nach der Rückkehr aus Würzburg noch gar nicht wieder ausgepackt ;o)

Aber zurück zum Pyjama: Ich bin voll zufrieden mit meinem neuen (und ersten!) Pyjama. Er ist trotz Strapazen toll geworden, sitzt super UND ist schick. Nun bin ich mir nicht mehr sicher, ob es Sonntags noch einen Grund gibt sich anzuziehen ;o)

Carolyn_Pyjama_5

Viele Grüße,
Melanie

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerken

 

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerken

Asaka Kimono von Named

Asaka Kimono Named

Asaka Kimono NamedSchon lange hab ich nichts mehr zum Thema Home Chic genäht. Also gemütliche Klamotten für daheim, die dennoch chic sind und auch nicht peinlich werden, wenn der Nachbar / Paketbote / unangekündigter Besuch klingelt.

Einen Kimono hab ich mir schon lange gewünscht. Und da ich keine Kleidung mehr kaufe, wandern meine Wünsche auf die Wunschliste und bleiben dort, bis ich die Zeit finde, mein Wunsch-Kleidungsstück zu nähen.

Der Schnitt  „Asaka Kimono“ von Named war perfekt für mein Vorhaben. Gekauft hab ich ihn vor über einem Jahr. Danach ging die Stoffsuche los. Ich wollte einen ganz leichten, dünnen Stoff mit diesem weichen fließenden Fall der typisch für Kimonos ist. Außerdem hatte ich ziemlich genaue Vorstellungen für das Muster: Irgendwie passend für einen Kimono und gaaaanz leicht asiatisch angehaucht. Also wirklich kein asiatisches Muster, nur so einen Hauch von… es ist schwer zu beschreiben. Da ich aber irgendwann tatsächlich das Glück hatte den Stoff meiner Vorstellung zu finden, seht ihr ja nun selber was ich gemeint habe:

Kimono_Stoff

Entdeckt habe ich den Stoff bei KBC in Lörrach. Farbe, Muster, Stoffdicke und auch Preis (6€/m) waren perfekt für mein Vorhaben. Der Stoff ist 100 % Cotton, aber eben ganz dünn und leicht.

 

Nachdem ich den Stoff dann endlich hatte, wollte ich auch möglichst schnell loslegen und hab den Kimono zugeschnitten und mit auf einen Nähtreff genommen. Leider war dieser Tag ein kleines Desaster für mich.

Ich habe mit den Ärmelschlitzen angefangen. Aber was auch immer ich versucht habe, die Nähte wurden unglaublich hässlich und krumpfelig. Den gesamten Stoff hat es zusammengezogen und auch immer mal wieder in die Stichplatte gezogen. Die hässlichen Nähte habe ich also wieder aufgetrennt, Einstellungen geändert, wieder getrennt, Nadeln gewechselt, wieder getrennt usw. So verlief dann der gesamte Nähtreff und ich war richtig doll gefrustet am Abend. Zu der Zeit hatte ich noch meine brother (innov-is 955). Da ich ja am Tage schon alles mögliche versucht habe, hat es für mich auch keinen Sinn gemacht das Projekt noch zu beenden. Meine Maschine wollte diesen Stoff einfach nicht nähen.

 

Nachdem der Kimono also nun schon ein Jahr als UFO rumlag und ich mittlerweile an einer Bernina nähe, wurde es höchste Zeit den Kimono fertig zu stellen.

SaSa hatte den Kimono auch schon lange auf ihrer Nähliste und so haben wir uns letztes Wochenende zum gemeinsamen Nähen getroffen. Das war natürlich doppelt toll: Nähtreff und dann auch noch das gleiche Projekt..

Ich war diesmal auch sehr gut ausgestattet: Mit der (nicht mehr ganz so) neuen Bernina hatte ich nun die Möglichkeit die Geradstichplatte und auch den Obertransport einzusetzen. Und überhaupt näht meine Bernina auch so schon schwierige Stoffe um Welten besser als meine frühere brother. Jedenfalls konnte ich den Kimono nun völlig ohne Probleme nähen. Sogar mit 100% Cotton-Garn von Coats. Das ist etwas dicker und daher nicht wirklich passend für so dünne Stöffchen. Aber es passte farblich einfach perfekt, daher hab ich es versucht und… alles wunderbar.  So macht das Nähen dann auch wieder Spaß!!

SaSa hatte den tollen Vorschlag alles mit Französischen Nähten zu nähen. Ich hatte das selber nicht auf dem Schirm, da ich die Technik bisher nie verwendet habe. Eigentlich habe ich immer mit der Overlock gearbeitet. Aber für den Kimono sind französische Nähte perfekt, da man hier auch die Innenansicht oft sehen wird.

Asaka Kimono Named

Auch die Ärmel habe ich mit french seams eingesetzt. Praktisch fand ich aber vor allem, dass somit auch die Gürtelschlaufen perfekt eingenäht sind, ohne dass man von innen die Enden sieht.
Eigentlich finde ich, dass die Anleitung auch French Seams hätte vorsehen müssen. Dann hätten sie vielleicht auch 1,5 cm NZ spendiert. Mit 1 cm war das teils schon etwas frickelig.

Asaka Kimono NamedDas Nähen wird durch die French Seams natürlich deutlich langsamer. Wir haben den Kimono an unserem gemeinsamen Nähnachmittag nicht fertig bekommen. Man näht halt einfach jede Naht zweimal und kürzt zwischendurch noch die Nahtzugaben. Ich muss aber sagen, dass mir das genaue Nähen sehr viel Spaß macht. Irgendwie fühlt es sich für mich schon im Nähprozess hochwertiger an, wenn ich ein Kleidungsstück nicht nur „schnell zusammentacker“, sondern eben sauber und aufwendig herstelle. Bei jeder Naht schaue ich peinlich genau, ob sie sauber ausschaut und zwischendurch bügel ich auch immer alles ganz aufwendig in Form. Und nein, das stört mich kein bisschen. Das gehört irgendwie einfach dazu für mich. Am ersten Nähtag habe ich dabei ja eh ganz viel mit SaSa gequatscht und am zweiten Nähtag habe ich dabei Krimiserien geschaut.

Die Ärmel werden eigentlich geschlossen, dann werden die Seitennähte geschlossen und die Ärmel eingesetzt. Diesen Teil der Anleitung haben wir nicht befolgt und stattdessen die Ärmeln nur eingesetzt und später alles in einem Rutsch geschlossen.

Mit der Länge war ich anfangs unsicher: Ist er mir zu kurz? Und die Arme dafür etwas zu lang? Aber dann habe ich doch alles gelassen wie im Original und bin da nun auch froh darüber.

 

Die Ärmel haben eh einen ganz besonderen Clou:

Asaka Kimono Named

Asaka Kimono Named

Sobald ich die Arme bewege / beuge, also irgendwie „brauche“ habe ich die Ärmel frei und laufe auch nicht Gefahr mit den riesigen Ärmeln überall drin zu hängen. Ich kann alles greifen ohne, dass sie im Weg sind.

Asaka Kimono Named

Das gefällt mir tatsächlich aus optischen und auch praktischen Gründen gleichermaßen gut!!

Asaka Kimono NamedAsaka Kimono NamedDer Gürtel hätte gerne einige Nummern kürzer sein dürfen. Wenn ich nur einen lockeren Knoten binden möchte, ist der Gürtel viel zu lang. Für eine hübsche große Schleife ist er allerdings genau richtig. Auf der Webseite von named ist der Kimono auch mit Schleife abgebildet.

Das Tragegefühl ist übrigens extrem gut. Das ist wohl alles irgendwie nur psychologisch, aber es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich mir nun diesen Kimono überwerfe am Morgen oder einen ganz ordinären (Kauf-) Morgenmantel. Okay, vielleicht liegt es auch daran, dass mein Morgenmantel echt nicht hübsch war ;o)

Asaka Kimono Named

Zwei für mich sehr wichtige Dinge fehlen im Schnitt:

Es gibt keinen Aufhänger:
was haben die sich denn dabei gedacht? ;o) Mein schöner neuer Kimono soll doch ab sofort griffbereit im Bad hängen!! Also habe ich einen kleinen Aufhänger zwischengefasst.

Asaka Kimono Named

Asaka Kimono Named

Es gibt keine Tasche:
eigentlich auch unverzichtbar. kurz mal ein Taschentuch irgendwo verstauen muss schon drin sein. Man sieht es kaum, aber eine Tasche habe ich daher auch hinzugefügt:

Asaka Kimono Named

Am Schluss zeige ich euch den Kimono noch mal ohne mich. Man beachte (über dem Haken!) wie toll der Kimono thematisch an meine Wand passt :o)
Alle Infos zu meiner Wand finden sich übrigens hier.

Asaka Kimono Named

Asaka Kimono Named

So… das war es jetzt auch wirklich mit der Bilderflut. Schaut noch unbedingt bei SaSa vorbei, sie zeigt euch hier ihre tolle Version des Kimonos. Sie beschreibt auch wie wir die Ärmelschlitze genäht haben und vor allem sieht man die Ärmelschlitze bei ihr auch in Nahaufnahme.

Habt es gemütlich!

Melanie

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Sweatshirtkleid und selbstgenähte Strumpfhose

Kleid und Strumpfhose

Heute reihe ich mich mal recht spät in die Me Made Mittwoch Runde ein. Ich hatte heute frei und das Kleid und auch die Strumpfhose die ich heute zeige hab ich heute erst genäht. Ihr seht also ganz frische Bilder.

Frau Fannie und Jalka

Das Kleid
Das Sweatkleid ist „Frau Fannie“ und eine zweite Version war längst überfällig. Die erste hab ich im letzten Jahr genäht und hier gezeigt. In dem Beitrag beschreibe ich auch die Größe und die für mich nötigen Anpassungen. Das Kleid wurde bisher sehr viel getragen. Ein wenig hab ich mich schon wieder auf kältere Temperaturen gefreut um endlich wieder ein langärmeliges kuscheliges Kleid tragen zu können. Und da ich es so oft getragen habe, gibt es nun ein weiteres in Grau. Grau ist ja nun keine sooo spannende Farbe, daher hab ich es dezent mit Curry aufgepeppt. Ärmelabschlüsse, Rocksäume, Taschenengriffe und auch das Halsbündchen hab ich in Curry eingefasst:

Säume Frau Fannie

Sweatshirtkleid Frau Fannie

Ein kleines Highlight in gleicher Farbe wollte ich aber auch noch auf dem Rücken haben und so wurde es eine Stickdatei- Leider kommt sie auf dem Foto nicht so gut rüber wie in echt.

Stickdatei Frau Fannie

Stickdatei „Special Shear“ von Urban Threads

Die Strumpfhose
Eine zweite Sache möchte ich euch aber noch zeigen. Schon lange wollte ich eine Strumpfhose nähen. Für das Kleid hätte ich ja am liebsten eine im Farbton Curry. Aber hier seht ihr erstmal meine erste Strumpfhose aus ganz dünnem grau-melierten wunderbar weichem Jersey:

Strumpfhose Jalka

Der Schnitt ist „Jalka“ von Näähglück. Leider ist der Shop von Näähglück momentan geschlossen, so dass ich den Schnitt nicht verlinken kann.
Ich bin vom Schnitt sehr begeistert. Im letzten Jahr habe ich ein paar Leggins genäht. Aber es hat mich immer gestört, dass man bei flacheren Schuhen den Übergang von Leggins zu Socken sehen konnte. Oder aber unter der Leggins noch den Abdruck der Sockenbündchen.
Ich werde mir weitere in mehreren Farben nähen. Das Nähen geht richtig einfach. Zuvor muss jedoch der Schnitt auf die eigene Figur angepasst werden. Das ist aber ganz genau beschrieben im Ebook. Beim Stecken hab ich fast eine komplette Stecknadelpackung gebraucht. Ein gutes Hörbuch oder eine gute Serie beim Stecken zu schauen schadet sicher nicht. Aber das nähen mit der Overlock geht dafür ja wieder ruck zuck. Ich war sehr skeptisch wegen der Fußform. Ich wollte keine unfömigen Klumpfüße mit einer selbstgenähten Strumpfhose bekommen. Aber mit wirklich dünnem Jersey passiert das nicht. Siehe Beweisfotos, der Strumpf passt sich wirklich toll der Fußform an. Ich halte also demnächst wieder Ausschau nach dünnem Jersey. Hoffentlich finde ich einen der gut zu diesem Kleid passt.

Jetzt freue ich mich auf einen gemütlichen Abend mit all den anderen Blogbeiträgen des Me Made Mittwochs 

Viele Grüße,
Melanie

Watson Bra von Cloth Habit #2 (Melone)

Watson Bra

Watson Bra

Nachdem der erste Watson Bra gleich ein toller Erfolg wurde, habe ich nun den Stoff angeschnitten, den ich dafür eigentlich im Sinn hatte. Ein Mikrofaserstoff den ich schon länger besitze und der die Farbbezeichnung „Melone“ trägt. Hier gibt es ihn.

Cloth Habit zeigt einen ähnlichen in den ich sofort verliebt war hier.

Diesmal musste ich alleine ran und mich ein wenig konzentrieren wann welcher Stich und welcher Fuß gebraucht wird und wo welches Gummi hin kommt. Genäht habe ich gestern bei dem tollen Wetter im (neuen) Garten. Daran könnte ich mich auch gewöhnen. Allerdings brauchen wir dringend einen größeren Sonnenschirm oder besser noch eine Markise.

Gartennaehen Watson

Am Abend hatte ich meinen zweiten Watson fertig und er ist genauso geworden wie ich ihn mir vorgestellt habe:

Watson Bra

Watson Bra

Watson Bra

Watson Bra

Ich werde mir demnächst noch diesen Craftsy Kurs anschauen und ein wenig experimentieren. Ich hätte nämlich gerne noch eine Sport-Version und überhaupt hat mich nun wieder das BH-Nähfieber gepackt und ich möchte noch weitere Schnitte probieren.

Schönen Sonntag allen,
Mel

Watson Bra von Cloth Habit #1 (Rosé)

Watson Bra

Watson BraLange schon habe ich keinen BH mehr genäht. Und lange schon habe ich geplant, dass der nächste BH ein gemütlicher für Daheim wird und somit eine perfekter Kandidat für meine Serie „Home Chic“

Home Chic

Zuhause möchte ich auch gut gekleidet sein, vor allem aber bequem. Nix soll kneifen oder zwicken. Nix soll ungemütlich sein. Ein BH stört mich oft während der Arbeit nicht, dort sitze ich nur. Aber sobald ich mich mehr bewege oder daheim auf dem Sofa sitze, zwickt und zwackt es überall und ich möchte den BH nur noch loswerden.

Die erste Entdeckung des Watson Bra´s von Cloth Habit erweckte direkt den Wunsch „Haben wollen!!“ Er kommt ohne Bügel aus, sitzt auf den Bildern der Webseite dafür aber erstaunlich gut und sieht somit sehr gemütlich aus. Das „Haben“ wurde dann auch schnell umgesetzt. Nur das Nähen eben nicht. Dass ich ihn dieses Wochenende endlich genäht habe, verdanke ich Isabell. Sie hat schon ein paar Varianten von Watson genäht und hat angekündigt einen weiteren auch auf unserem heutigen Nähtreff zu nähen. Wer ihren Blog verfolgt weiß, dass Isabell schon eine wahre BH-Expertin ist. Sie hat schon viele BHs genäht und diverse Schnitte getestet. Den Watson hat sie für außerordentlich gut und bequem befunden. Sehr gut. Zusammen haben wir also heute Watson Bra´s genäht. Beide Version A des Schnittes. Die Anleitung durfte im iPad bleiben, Isabell hatte die Schritte längst im Kopf und mir gezeigt was ich wissen musste. Das war schön und praktisch. Am liebsten lerne ich ja durch direktes Gezeigt bekommen.

Der BH ist erstaunlich schnell genäht.

Watson Bra cloth habbit

Man braucht ja keine Bügel und somit muss man nur wenige Teile zusammenfügen und anschließend von außen absteppen. Dann die entsprechenden Wäschegummis anbringen und wieder absteppen. Bis auf das Weglassen des Bügels ist alles dem Classic Bra den ich vor ziemlich genau einem Jahr genäht habe sehr ähnlich. Nur eben deutlich schneller. Warum ich ein Jahr lang keinen BH mehr genäht habe, kann ich mir nun auch nicht mehr erklären. Das passiert mir sicher nicht noch einmal 😉

Stoff und Zubehör hatte ich noch im Bestand, das war ein Komplettpaket von Sewy. Ich finde dass Stoff und Zubehör ganz toll zusammenpassen:

Watson Bra Details

Beim Nähen war ich wieder sehr gespannt, ob er wohl passen wird. Und wieder hatte ich Glück: Der erste Versuch ist wieder sehr gut geworden und wieder passt er sehr gut. Püppi demonstriert euch das mal:

Watson Bra

Ein klein wenig perfekter geht ja immer noch. Deshalb probiere ich wohl nächstes Mal eine klitzekleine Größenänderung. Aber das berichte ich dann beim nächsten Mal ausführlich. Der nächste Watson ist schon sehr genau geplant. Auf die Farbe freue ich mich schon sehr. „Wassermelone“ heißt sie. Und sie ähnelt sehr doll dem Bild mit dem Cloth Habit für den Watson wirbt.

Und hier noch ein Bild von dem Ergebnis des Nähtreffs, auf dem ihr auch Isabell´s Watson sehen könnt. Der Stoff gefällt mir auch sehr gut:

2 Watson Bras

Bis bald,
Mel

Home Chic: Burda Style Shirtkleid wird zum Long-Pullover

Burda Style 130 102014

In der letzten Woche habe ich in diesem Beitrag meine Serie „Home Chic“ vorgestellt.

Home Chic

Mein heutiges Outfit habe ich auch für diese Serie und somit für gemütliche aber gut gekleidete Wochenenden genäht.

Für dieses Thema habe ich mir übrigens ein Pinterestboard erstellt und sammle hier seit einiger Zeit fleißig alle Schnitte die ich zu diesem Thema besitze. Für mein aktuelles Outfit habe ich mich von dieser Pinnwand inspirieren lassen was ich als nächstes nähe. Gewählt habe ich einen Schnitt aus der Burda Style 10/2014 (Schnitt 130: Shirtkleid mit Schildkrötenkragen). Ich habe das Kleid jedoch zum Long-Pullover umfunktioniert.

1_Burda Style_130-102014

Der Schnitt sieht es vor für die Hauptteile Jersey zu verwenden und für die Passen beidseitig dehnbaren Sweatshirtstoff.
Die Farbkkombi des Heftes fand ich toll. Leider hatte ich diese Farben nicht vorrätig, aber immerhin hatte ich Streifenjersey da, einen Coupon vom Stoffmarkt. Der (sehr dünne) Sweat ist von Stoff und Stil.
Laut Tabelle bin ich bei der Burda ja eine 40/42. Dass ich darauf besser nicht hören sollte, habe ich schon gelernt und habe recht optimistisch eine 38 zugeschnitten. Das Ergebnis war jedoch nicht nur oversized sondern recht zeltartig. Leider gibt es von diesem Ergebnis keine Fotos. Mein Mann hatte das viel zu große nachthemdartige Ergebnis gesehen und mich direkt wieder zum Ausbessern zurück ins Nähzimmer geschickt 😉 Aber Recht hatte er, der Pullover war nicht gerade schmeichelhaft für meine Figur. Ich habe an den Armen je 2-3 cm und an der Taille je 4-5 cm weggenommen und danach war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Einziger kleiner Nachteil: Ich hatte mir vorher extrem viel Mühe damit gegeben, dass die Streifen richtig gut aufeinander treffen. Nachdem ich dann überall was wegnehmen musste, passten die Streifen nicht mehr so gut.

2_Burda Style_130-102014

Ach ja: gekürzt habe ich den Pullover (der ja laut Burda ein Shirtkleid ist, das die Dame auf dem Foto aber anscheinend auch lieber zu Jeans und nicht sooo lang trägt) auch noch um ein ganzes Stück (ca. 15cm). Und schon war der Nachthemd-Look auch ganz weg. Der Schildkrötenkragen war neu für mich. Ich finde ihn nicht schlecht. Vor allem aber die Nähanleitung war sehr gut und ausführlich. Und die Art und Weise wie der Pullover genäht wird, fand ich auch sehr angenehm. Es gibt Innen-Passen (aus Jersey) und Außen-Passen (aus Sweat). Somit braucht es keinen Halsversäuberungsstreifen und der Kragen sieht durch die Innen-Passe richtig gut aus. Die Ärmel habe ich  – anders als in der Anleitung angegeben – nicht erst nachtrgäglich eingesetzt, sondern bevor die Seitenteile geschlossen werden. Das geht einfach so viel einfacher. Die Passen an den Ärmeln sind auch sehr leicht angebracht und da der Sweat so dünn war, fällt auch der Stoffmix nicht unangenehm auf. Aus dem gleichen Sweat ist übrigens der Rock den ich hier trage. Der ist auch ganz neu und nach dem gleichen Schnitt den ich hier schon vorgestellt habe. Die Schwarz-Töne passen perfekt zusammen und ich hoffe das bleibt auch nach ein paar Wäschen noch so. Hier noch mal ein Bild vom Rock:

Stoff und Stil 21031

Mit diesem gemütlichen Outfit war ich letzten Sonntag beim Nähtreff. Eingeladen hat Anja und mit dabei waren auch Anni, Isabell und SaSa. Es gab viel zu bestaunen in Anjas toller Wohnung, ein sehr leckeres Chili, tolle Gespräche, hin und wieder einige Nähtipps und für mich auch Hilfe in der Not bei einem größerem Nähprojekt bei dem ich nicht weiterkam. Ich liebe solche Zusammentreffen und freue mich jetzt schon wieder auf das nächste. Anja hat auch die heutigen Fotos gemacht. Vielen Dank dafür!

Euch allen einen schönen Me Made Mittwoch heute.

Bis bald,
Mel

Neue Serie: Home Chic

Home Chic mit Stoff und Stil 21031, 20036

An den Wochenenden möchte ich es mir möglichst gemütlich machen. Zumindest an den Tagen an denen ich daheim bleibe und Zeit zu zweit genieße (wahlweise dann mit meinem Mann oder der Nähmaschine). Gemütlich bedeutet: Jeans, enge Röcke, Blusen und ähnliches bleiben im Schrank. Um alles was kneift oder auch nur im geringsten sperrig oder ungemütlich sein könnte wird ein weiter Bogen gemacht. Meist ziehe ich dann Klamotten an die sich seit Ewigkeiten in meinem Besitz  befinden. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern wann ich das letzte Mal „gemütliches für daheim“ gekauft hätte. Es ist VIELE Jahre her. Das was sich da so angesammelt hat und beim Aussortieren immer als „das geht noch für daheim“ deklariert wurde eignet sich jedenfalls keinesfalls dafür damit auch mal das Haus zu verlassen. Ich muss sogar soweit gehen, dass ich damit nicht mal die Tür öffnen mag. Wenn es dann spontan an der Tür klingelt dann wird bei uns immer darum geschnickt wer sich jetzt in seinem Wochenend-Outift an der Tür zeigen muss. Und natürlich hoffen wir dann beide immer dass es „nur“ der Postbote ist, der ein (Stoff-)paket bringt und schnell wieder geht. Und wenn ich doch noch mal einkaufen gehen muss, dann ziehe ich mich um. Raus aus den Gammelklamotten, rein in die Jeans und später definitiv wieder raus aus der Jeans. Sind wir doch mal ehrlich, so kann das ja auch nicht länger bleiben. Längste Zeit also für meine neue Kleiderserie:

Home Chic

Mit dieser Serie starte ich heute. Genäht wird alles was sich daheim gemütlich anfühlt UND gut aussieht. Bei dem ich auch an den Wochenenden nicht „die Kontrolle über mein Leben verliere“ und jederzeit die Türe öffnen kann ohne im Boden zu versinken. Klamotten in denen ich mal eben Brötchen holen kann, mich auch über einen Spontanbesuch von Freunden oder Nachbarn freuen kann und die gemütlich für die Couch und auch zum Nähen sind. Jaaa. Beim Nähen trage ich nämlich auch ungern Jeans. Man muss ja zum Anprobieren zwischendurch auch schnell mal ins neu genähte rein schlüpfen können.

Als ich dieses Sweatshirtkleid genäht habe, musste ich mich schon arg doll zwingen zwischendurch auch noch etwas anderes zu tragen. Es ist jetzt gar nichts sooo besonderes. Es ist sogar recht schlicht. Aber hier hatte ich dieses kleine Aha-Erlebnis bei dem ich mich gefragt habe, warum ich nicht viel mehr Kleidung dieser Art im Schrank habe.

Los geht es also heute mit der ersten Kombi, extra für gemütliche „Wochenenden mit Stil“ genäht 😉

stoff_und_stil

Eigentlich ist das Grau wesentlich dunkler. Aber die Fotos sind nach Feierabend entstanden, und wir mussten uns schon ein wenig beeilen bevor es ganz dunkel wurde. Der Blitz hat dann ein wenig die Farben verfälscht.
Bei dem Stoff handelt es sich um „Jersey Courtelle Dunkelgrau Meliert“ (von Stoff und Stil). Er ist ein wenig dicker, aber lässt sich ganz toll vernähen. Shirt und Rock gehören eigentlich nicht zusammen, aber die Kombi finde ich toll.
Beide Schnitte sind ebenfalls von Stoff und Stil. Das Shirt ist aus einem Set „Hose und Oberteil – 20036“ und der Rock ist ein Einzelschnitt bei dem 3 Längen inklusive sind: Rock – 21031. Ich habe allerdings keine der vorgegebenen Längen verwendet und stattdessen die mittlere Version verlängert. Genäht ist alles ruck zuck, ist ja nichts Kompliziertes dran. Wobei ich zum ersten Mal ein Jerseyshirt mit Beleg genäht habe. Eigentlich find ich es toll. Der Nachteil ist jedoch, dass der Beleg sich innen hochrollt und nicht an seinem Platz bleiben möchte. Mein BurdaStyle Nähbuch empfiehlt den Beleg mit Vlies zu verstärken. Aber die gehen ja auch von Webware aus, daher hab ich mich nicht getraut, weil das evtl auftragen könnte, zu steif werden könnte oder was auch immer. Hat da jemand Erfahrungen?

Ansonsten bin ich zufrieden. Das Shirt-Vorderteil wird aus 4 Teilen genäht. Das gibt irgendwie ein unaufgeregtes aber doch schönes kleines Detail.

Stoff und Stil 21031, 20036   Stoff und Stil 21031, 20036

Heute Abend findet ihr mich dann in meinem neuen Outfit auf dem Sofa beim gemütlichen Stöbern auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Ist euch eigentlich schon meiner neuer Blog aufgefallen? Demnächst steht hier ja auch ein Umzug in der realen Welt an und ich hoffe ja noch das Einpacken des Nähzimmers ganz lange hinauszögern zu können. Vorab aber schon mal der Umzug in der digitalen Welt und hier blogge ich nun also auf der Seite 500daysofsewing.de
Abonnieren könnt ihr ganz einfach auf der Seitenleiste.

Hier gibt es demnächst dann also auch mehr „Home Chic“ zu sehen.

Viele Grüße,
Melanie

 

Me Made Mittwoch #22 – Jacke von rosa p.

Rosa Pe Jacke

Endlich ist die Sommerpause vorbei und der Me Made Mittwoch beginnt wieder. Eigentlich hab ich ungewollt mit dem Me Made Mittwoch pausiert. Aber das Nähen und Bloggen und auch das Durchstöbern aller genähten Stücke der Bloggergemeinschaft hat mir gefehlt.

Ich starte die Auferweckung meines Blogs heute mit einer Jacke die schnell zu meiner Lieblingsjacke wurde. Genäht habe ich sie Anfang August, als mein Mann mir das Buch „ein schnitt vier styles“ von rosa p. geschenkt hat.

In den Versionen des Buches sind weniger Knöpfe angebracht (je nach style 1-7), aber da ich Knopflöcher nähen eh mal längst üben musste, hab ich ne ganze Ladung voll angebracht. Aber es lief gut, warum dann nicht ausnutzen 😉

Jacke von rosa p.

Jacke von rosa p.

Jacke von rosa p.

Ich muss gestehen ich musste ein wenig schummeln. Da der Stoff lediglich ein Reststück war, musste ich die Vorderteile im falschen Fadenlauf zuschneiden.. Bei der Melierung bleibt das für Kenner auch kaum verborgen.. Aber der Stoff ist trotz allem gnädig und verzeiht es im Sitz ganz gut.

Hätte ich weiteren passenden Stoff gehabt, ich hätte direkt weitere Versionen genäht. Zum Beispiel die Jacke mit Rüschen. Aber nach dem Stoffmarkt ist vor dem Stoffmarkt und bisher habe ich noch alle Lieblingsteile mehr als 1x genäht. Bei dieser Jacke wird es nicht anders sein.

Schnitt: aus dem Buch „ein schnitt vier styles“ von rosa p.
empfohlener Stoff: Wollstrick (aus Mangel an diesem habe ich allerdings dünnen Sweatstoff verwendet)
genähte Größe: M
Anpassung: keine
Anleitung: sehr gut verständlich. auch die Varianten werden extra beschrieben.

Fotos: Nina von VERVLIEST UND ZUGENÄHT