Softshelljacke Susan von Pattydoo als (verkehrstaugliche) Fahrradjacke

Werbung: Im Blogbeitrag werden Produkte, Schnittmusterhersteller und Stoffquellen genannt sowie Accounts verlinkt. Alles ist selbst gekauft.

Für diesen Blogpost habe ich sehr viele Fotos geschossen, an unterschiedlichen Tagen, zu unterschiedlichen Tagesszeiten. Normalerweise hole ich die tatsächliche Farbe gerne mal nachträglich aus dem Bildbearbeitungsprogramm, wenn die Lichtsituation einfach nicht die richtige Farbe darstellen wollte. Dieses Mal sind es einfach zu viele Fotos, weshalb ihr die unterschiedlichsten Gelb-, Senf-, und Curytöne zu sehen bekommt in diesem Beitrag. Weil mich selber bei sowas immer brennend interessiert, wie denn nun eigentlich der Stoff aussieht, zeige ich es jetzt 1 x am Anfang:
DIESES ist der ungefähre Farbton der Stoffe 
🙂

Diese Jacke lag fast ein Jahr lang dreiviertelfertig unberührt rum… Für die AnNäherung Süd im November 2019 sollte sie mein Wochenendprojekt werden, wurde dort aber leider nicht fertig.
Mein kürzlich genähtes Kalleshirt, das ebenso ein lang gehütetes UFO war, war der Anstoß, dass ich nun diese Jacke wieder hervorgekramt habe. Das Kalleshirt hatte nämlich einen ganz ganz schweren Start, einen ebenso holprigen Nähverlauf und wurde dann …… wunderschön 😀 Noch beflügelt von diesem Erfolgserlebnis, hab ich ein paar Tage später gleich mal geschaut, ob ich noch mehr zugeschnittene oder angefangene schwierige Fälle im Schrank habe.

Nicht im Schrank, aber seit 1 Jahr auf einem Stuhl rumlungernd (räusper..) schaute meine Softshelljacke “Susan” von Pattydoo mich recht vorwurfsvoll an. Ich hatte letztes Jahr tatsächlich direkt nach dem Nähwochenende gleich weitergemacht und die Ärmelbündchen angenäht, den unteren Ärmel danach gebügelt – und mir damit leider den Stoff versaut 🙁 Bei der AnNäherung standen 3 Bügelstationen und 2 davon konnte ich bedenkenlos verwenden. Ein anderes (älteres, günstigeres…) Bügeleisen hinterließ unschöne Glanzspuren auf dem Stoff. Aber das war nicht schlimm, das hatte ich entweder an einem Probestück entdeckt, oder an einer Stelle die man nicht mehr sieht. Für das restliche Wochenende wusste ich dann welches Bügeleisen ich zu meiden hatte. Insgesamt war mein Softshell recht pflegeleicht, ich hatte mit einer insgesamt sehr aufwändigen Verarbeitung und Handhabung gerechnet, auch beim Nähen selber. Aber nö… Nachdem ich also den kompletten Rest der Jacke problemlos bügeln konnte, hatte ich daheim leider nicht mehr dran gedacht aufzupassen und hab mir mit meinem eigenen 08/15-Bügeleisen direkt eine sehr sichtbare Stelle am Ärmel versaut.

Dies ist die Stelle mit dem Bügeleisen. Mit etwas Abstand kann ich sagen: Schwamm drüber. Man sieht es je nach Lichteinfall mal wenig, mal doller.

Ich war dermaßen deprimiert davon, dass ich das Projekt umgehend gestoppt habe. Zum Teil weil es einfach unfassbar frustrierend war, weil die Jacke nun schon so weit fortgeschritten war und dann denke ich nicht dran, nochmal eine Bügelprobe zu machen und “ruiniere” sie mir auf den letzten Metern. Aber auch, weil damit der endgültige Entschluss feststand, dass ich endlich eine vernünftige Bügelstation anschaffen werde. Vorher wird die Jacke nicht weitergenäht. Seit Jahren war diese Anschaffung in Planung, aber wegen der Kosten und eigentlich auch weil ich mich nicht entscheiden konnte welche es denn werden sollte, hatte ich das immer vor mir hergeschoben. An Weihnachten zog dann ein besonders tolles und hübsches Exemplar bei mir ein: Eine Lelit Dampfbügelstation. Natallia hatte mir davon berichtet und damals sogar ihre Bügelstation zu einem Nähtreff bei mir mitgebracht, damit ich es mal testen konnte. Nun habe ich meine ja schon seit 10 Monaten und ich liebe sie sehr! Sie braucht etwas zum Aufheizen, aber dann bügelt sie besser, als alles was ich bisher testen durfte (auf diversen Nähtreffs)

Die Jacke hab ich dann aber trotzdem nicht weitergenäht, denn im Winter brauchte ich sie erstmal nicht. Im Frühjahr hätte ich sie ganz bestimmt täglich gebraucht, denn sie sollte mich auf lange Fahrradfahrten zur Arbeit begleiten….. Wenn da nicht Corona und Home Office dazwischen gekommen wären.

Aber die Fahrradfahrten sind ein gutes Stichwort, dann die waren der Grund diese Jacke zu nähen und exakt so zu planen. Die eigentliche Susan von Pattydoo ist recht schlicht:

Recht legere Form (am Rücken eher weit), normale Kapuze (mit Druckknöpfen abnehmbar), die Ärmelsäume  und der  Jackenbund werden einfach nur eingeschlagen.

Meine Radfahrten sind in der Regel recht lang. Entweder zur Arbeit (eine Strecke 30km) oder als Freizeitfahrt mit meinem Mann, dann gerne auch mal länger. Ich hatte mir im Frühjahr schon ein erstes Rad-Outfit genäht: Eine kurze Radhose mit Trägern und Sitzpolster und ein Shirt / Radtrikot. Im August folgte der passende Sport-BH (zeige ich im gleichen Beitrag als Nachtrag unten). Was ich aber noch brauchte, ist Kleidung für etwas üsseligeres Wetter =  etwas kälter, evtl windig und vielleicht sogar mal regnerisch.

Eine lange Radhose hab ich gekauft. Das war eine langwierige Suche und es gab sie (für mich passend) ausschließlich in Schwarz. Allerdings hat sie sehr gute Reflektoren an den Waden, wie ich nun bei der Fotosession erfahren durfte 🙂 Die sind eigentlich Dunkelgrau, auf einem Foto weiter unten seht ihr sie hell leuchten)
Für eine Jacke speziell zum Radfahren wollte ich dies nicht wiederholen. Weder die lange Suche, noch das ständige Anprobieren und erstrecht nicht die dunkle Farbe. Und überhaupt hatte ich an die Jacke deutlich mehr Ansprüche:

  • Winddicht und wenn möglich leicht wasserabweisend
  • Ärmel durch die kein Wind fegt
  • Schön eng anliegend, so dass sie sich nicht aufplustert im Fahrtwind
  • Mit Kapuze (verstellbar, damit sie bei der Fahrt nicht vom Kopf weht)
  • Unbedingt Taschen mit Reißverschluss, so dass nichts rausfällt während der Fahrt
  • Je nach Wind und Wetter ggf. auch am Saum verstellbar / winddicht
  • SICHTBAR!! Auf keinen Fall wollte ich Schwarz oder Dunkelblau. Gerade wenn man weiß, dass man teilweise in der Dämmerung fahren muss, ist das letzte das man braucht eine dunkle Jacke. Ich wollte gesehen werden. Von den Autofahrern, aber natürlich auch von Fußgängern oder anderen Radfahrern. Wenn möglich wollte ich irgendwelche Reflektoren an der Jacke haben, aber bitte keine kindlichen
  • Und wenn ich dann noch einen Wunsch frei habe, dann wäre es natürlich toll, wenn die Jacke mir farblich auch noch richtig gut gefallen würde. (Das i-Tüpfelchen wäre dann noch ein Farbschema das mir sogar gut steht – hier hätte ich für Sportkleidung aber auch Abstriche machen können)

Mit dieser Liste an Kriterien nun in ein Fahrradgeschäft zu gehen, dürfte wenig erfolgreich werden. Also suchte ich nach einem Schnitt der diese Kriterien erfüllt. Aber eigentlich gab es keinen. Auch Susan nicht. Aber dann kam Simon. Die Männerversion dieser Jacke. Und die war schon um einiges durchdachter:

  • Statt einfach umgeklappte Ärmelsäume gab es nun die Möglichkeit Bündchen einzunähen
  • Die Kapuze wurde nicht an- und abgeknöpft, sondern mit einem Reißverschluss abnehmbar gemacht. Und das beste daran: Ist die Kapuze nicht dran, wird dieser Reißverschluss richtig ordentlich und unsichtbar verstaut. Das haben nicht mal alle Kauf-Softshelljacken!!
  • Sowohl bei der Kapuze als auch beim Bund wurde eine Verstellmöglichkeit per Gummiband und Kordelstopper eingearbeitet

Damit hatte ich zwar noch immer nicht all meine Kriterien erfüllt, aber damit konnte ich arbeiten 🙂

Da es nach der Veröffentlichung von Simon erstmal einen großen Aufschrei gab von vielen Näherinnen die sich das auch für Susan gewünscht hätten, gab es relativ schnell danach ein “Add on” für Susan.

Der Softshell
Mit der Stoffsuche hatte ich mich dann aber anfangs etwas schwer getan. Viele (sehr viele) Softshells haben innen Fleece. Das ist ganz toll, wenn man einfach eine kuschelige Jacke für Herbstspaziergänge sucht. Möchte man aber zusätzlich Sport darin machen, dann ist Fleece der letzte Stoff den man in einer solchen Jacke gebrauchen kann. Ich rase jetzt nicht jedes Mal zur Arbeit, aber alleine schon wegen der Fahrtlänge und der hügeligen Lage komme ich da schon irgendwann ins Schwitzen. Irgendwann fand ich zum Glück “Softshell uni – 3-Layer Outdoor in Senfgelb” bei Snaply. Dieser Stoff ist trotz seiner 3 Lagen deutlich dünner als mit Fleece gefütterter Softshell, aber vor allem scheint er durch einen Mesh-artigen Innenstoff deutlich atmungsaktiver:

Und wie froh ich über die Farbe war, brauche ich wahrscheinlich nicht erwähnen!?

Der Reflektor-Plot und weitere Reflektoren
Ebenfalls bei Snaply habe ich Reflektorfolie zum Aufbügeln oder Plotten gekauft. Meine erste Idee – eine Reflektorpaspel zu verwenden – habe ich nämlich wieder verworfen, nachdem ich gemerkt habe wie steif die ist. Bei einigen Bildern mit vernähter Paspel hatte sich mein Verdacht verstärkt. Aber das war sowieso nicht die Optik die ich erreichen wollte. Ich wollte viel lieber ein großes “Bild” auf dem Rücken um vor allem von Autofahrern gesehen zu werden, die sich von hinten annähern. Wie oft wird man mit viel zu wenig Abstand überholt!? Diese Überlegung brachte mich dann auch auf die Idee des Plots, den ich gerne selber erstellen wollte. (Und wenn ich sage ich, meine ich “mein Mann” 😛 )
Kurz hatte ich überlegt einen Spruch auf dem Rücken anzubringen, der die Autofahrer dazu bewegen soll mich mit reichlich Abstand zu überholen. Aber erstens hat man solche Sprüche selber schnell “überlesen” und zweitens würde das evtl das Gegenteil bewirken, da man als Autofahrer eher nah dran fahren müsste um den Spruch wirklich lesen zu können. Eher nicht gut!
So kam ich auf die Idee mit den Pfeilen. Sie bedeuten “Bitte Abstand halten und schön weit nach links fahren zum Überholen”. Und jetzt bitte nichts gegenteiliges sagen, ICH möchte mir gerne einreden, dass man das versteht und dass es seinen Zweck erfüllen wird 😉

Mein Mann hatte dann das Vergnügen jeden einzelnen Pfeil nach meiner Ansage zu erstellen, vergrößern, verschieben… bis ich zufrieden war und das Bild aus meinem Kopf auf dem Bildschirm sichtbar war. Bevor es an die Jacke kam, haben wir natürlich einen kleinen Probeplott gemacht. Sicher ist sicher..

Ich mag das Ergebnis. Und definitiv erfüllt es den Zweck gesehen zu werden. Die Reflektoren leuchten sehr kräftig, wenn sie angestrahlt werden, sind aber ansonsten nicht so aufdringlich, das finde ich ebenfalls gut.

An der Kapuze hab ich noch einen kleinen Streifen Reflektorband angenäht. Dieses winzige Stück rechtfertigt kaum, dass ich es bestellt habe, aber bestimmt brauche ich es irgendwann noch mal für etwas anderes.

Ich wollte es ursprünglich auch unten leicht oberhalb der Ärmelsäume anbringen, aber:
Ziemlich zeitgleich mit dem Stoff habe ich auch die Reflektor-Bündchen von Albstoffe entdeckt. Da war die Planung meiner Zutaten für die Jacke gerade in der Hochphase und die Bündchen daher ziemlich schnell bestellt. Eigentlich hätte ich normalen Bündchenstoff in  Curry da gehabt, aber erstens ist mein Jackenstoff Senfgelb, nicht Curry (ja, das macht einen großen Unterschied) und außerdem:  Reflektorbündchen!! Die kommen wie gerufen für meine Fahrradjacke 😀

Leider war die Farbauswahl sehr beschränkt und das einzige das mir gefiel hatte zwar senfgelbe Streifen aber leider in der Kombination mit Jeansblau. Das passt eigentlich nicht gut zum restlichen Farbschema meiner Jacke. Ich hatte daher von Anfang an den Plan nur die weißen und gelben Streifen rausschauen zu lassen. Das Refklektorband ist insgesamt 8cm hoch und musste dafür um 1 cm gekürzt werden. Da ich bei meiner Probeversion aber gemerkt habe, dass Bündchen in Kombination mit Ärmel mit ausgestrecktem Arm die perfekte Länge haben, habe ich den Ärmel dafür um 1 cm verlängert. Ich habe vorher noch nie Armbündchen verwendet und fand die verwendete Methode aus dem Video beim Zuschauen komisch, aber nach dem Nähen wirklich gut.

Der Kragen
Bevor mir der Senfgelbe Outdoor-Softshell über den Weg lief, hatte ich für ein paar Sekunden mit dem Softshell von Hamburger Liebe geliebäugelt. Aber der war mir für eine ganze Jacke eine Spur zu “drüber”. Also zuviel Muster, zu viel bunt, vor allem zu viel Pink, und auch nicht erwachsen genug. Und überhaupt war er raus weil er innen Fleece hatte. Und das ausgerechnet in grellem Pink!! Aber dennoch hatte er was. Ich fand ihn trotzdem irgendwie schön. (Wahrscheinlich hat es einfach gereicht, dass die Farbe Curry enthalten war, da setzt es einfach aus bei mir und ich suche den KAUFEN-Knopf). Ich habe ihn aber vernünftigerweise nicht gekauft. Nachdem dann aber klar war, dass der Haupstoff Senfgelb wird, kam mir die Idee, dass ich doch eine winzig kleine Menge dieses Stoffes bestelle und sie irgendwo als kleines Detail kombiniere.
Gepasst hat es dann nur innen. Aber gerade dieses Detail mag ich nun.
Am Kragensteg verwendet Pattydoo die Innenseite aus Fleece, damit der Kragen schön kuschelig ist. Hier fand ich Pink aber zu extrem, mein Senfgelber Softshell ist innen nicht kuschelig, daher hab ich hier senfgelbem Sweat verwendet und mit Vlies verstärkt. Diese ganze Kombination – inklusive Schrägbandversäuberung und passendem Aufhänger plus Leder-Label gefällt mir nun richtig gut und ich freue mich richtig über die Innenansicht meiner Jacke!!

Die Taschen
Die Idee den Softshell auch noch mal für die Taschen zu verwenden kam mir erst später. Pattydoo verwendet laut Anleitung einfach nur dünnen Baumwollstoff als Taschenbeutel, wobei die schöne Seite nach innen kommt, damit man diese sieht wenn man die Taschen öffnet. Blöd dabei ist aber: viel öfter als die Innenseite der Taschen, sieht man doch die Innenseite der Jacke: Beim An- und Ausziehen, Aufhängen, rumliegen….. Und diese Taschenbeutel sind extrem groß und man schaut dann laut Anleitung leider auf die linke Stoffseite eines Baumwollstoffes. Das wollte ich unbedingt ändern und suchte lange nach einem Stoff der durchgehend bedruckt war. Als mir mein Hamburger Liebe-Softshell dann wieder in die Hände fiel, hab ich gemerkt, dass der eigentlich perfekt wäre. Okay, er ist dicker als ein Taschenbeutel üblich. Aber ich könnte innerhalb der RV-Tasche das flauschige Fleece verwenden (und ich bin mir sicher, bei Kälte werde ich mich mehr als einmal über diese Entscheidung freuen, wenn ich meine Hände in den Taschen vergrabe) und von außen wäre das Muster noch mal zu sehen.

Ich habe die Taschenbeutel aber noch weiter verändert. Statt sie nur mit der Overlock zu versäubern hab ich sie mit Schrägband eingefasst. Und genäht und angebracht hab ich die Taschenbeutel so, dass sie innen noch mal eine Art Innentasche ergeben. Dabei ist auch dort der glatte Musterstoff innen und außen zu sehen. Ich glaube das ist auch praktischer, da ich so auch noch Taschen habe, bei denen nichts am Fleece hängen bleibt.

An einer Innentasche hab ich übrigens ein Erinnerungsstück der AnNäherung untergebracht: Muriel hatte diesen tollen Fahrrad-Stoff dabei und ich habe ihn mir geborgt. Da ich ja schließlich eine Fahrradjacke nähe, wollte ich gerne ein kleines Detail als eine Art Label anbringen und habe mir dafür die Innentasche ausgesucht.

Während in der Anleitung bei der empfohlenen Stoffmenge (2,85m) gnadenlos übertrieben wurde (ich habe noch mehr als einen Meter übrig; habe aber mittlerweile Pläne für eine passende Fahrradtasche…), gab es bei dem Schrägband leider keine Mengenangabe und ich hatte viel zu wenig. Die ersten Nähte hatte ich noch damit eingefasst und dann sehr schnell gemerkt, dass es mir nicht für die ganze Jacke reichen wird. Da ich ja nicht daheim genäht habe, sondern auf der AnNäherung, hatte ich auch keinen Ersatz und habe ab da mit der Overlock versäubert. Meine Konen hatte ich zum Glück mit und ich durfte an die Overlock von Chrissy (link zu ihrem Instagramaccount), da ich selber nur meine Nähmaschine dabei hatte.

Die Kapuze
Hier freue ich mich nun doppelt, dass ich mit der Kapuze angefangen habe, denn hier sind mir die Einfassungen sehr wichtig. Das Innere der Kapuze sieht man öfter als das Innere der Jacke.

Chrissy hat mich aber noch ein weiteres Mal gerettet. Denn was ich ebenfalls bei der AnNäherung nicht mit hatte, waren Ösen und die entsprechende Zange. Erst als ich mit der Kapuze soweit fertig war und schon Gummikordel und Stopper in der Hand hatte, hab ich das Dilemma bemerkt. Chrissy hatte u.a. ein Hoodie als Projekt dabei und war entsprechend ausgerüstet. Puuuuh!! Die Ösen sind nun deutlich größer als benötigt für die schmale Gummikordel, aber ich war einfach froh, dass ich in der Anleitung weiter voranschreiten konnte und nicht mittendrin unterbrechen musste. Die Kapuze ist nun verstellbar und weht auch auf dem Fahrrad nicht so leicht vom Kopf 🙂

Die Unterbrechung war dann aber Samstag doch nötig, weil ich zwar einen langen Reißverschluss für die Jacke dabei hatte, aber keine kürzeren für die Taschen. Warum auch immer – ich glaub meine Jacke hatte einfach zu viele Details und Zutaten, so dass ich den Überblick verloren hatte, was ich schon besorgt und eingepackt habe. Aber hier half ein kurzer Abstecher in das örtliche Nähgeschäft, das die perfekten Reißverschlüsse da hatte und sie sogar auf die erforderliche Länge gekürzt hat. Da ich das Kürzen solcher robusten Reißverschlüsse hasse, war das ein richtiges Highlight für mich und ich konnte beruhigt weiternähen.

…nochmal der Kragen
Während die Kapuze für Jacke Susan ja nur mit Druckknöpfen angebracht wird, gibt es für Jacke Simon die Möglichkeit die Kapuze mit Reißverschluss und vorne zusätzlich 2 Druckknöpfen anzubringen. Das allein sieht für mich schon mal professioneller und schicker aus. Aber das coolste: Wird die Kapuze nicht getragen, kann der Reißverschluss an der Jacke einfach versteckt / eingeklappt werden. Und das sieht richtig gut aus!!

Der Rücken und die Passform
Ich hatte zuhause schon eine Probejacke genäht, worüber ich unfassbar froh bin, denn die Ursprungspassform war… naja….. Kastig…. Aber vor allem in Taillenhöhe im Rückenbereich war sie viel zu weit. Und weil sie nicht gleichmäßig zu weit war, sah das auch richtig komisch aus. Ich hatte daraufhin noch eine zweite Probejacke genäht und Weite aus den Seiten genommen. Aber auch das half nicht. Die war wirklich viiiel zu weit im Rücken. Eine Recherche brachte, dass sich ziemlich viele Näherinnen darüber beschwert hatten, zumindest bei der Damenjacke Susan. Viele haben es dadurch gelöst, dass sie eine Gummikordel eingearbeitet haben in der Taille. Aber irgendwie mag ich diesen Look bei Jacken nicht. Gebunden mit Gürtel (bei einem Trenchcoat oder so) ja, gerne! Aber gerafft durch Kordel oder Gummibänder: Nein… Auch als ich damals die Kelly Jacket nähen wollte, war ich gefühlt die einzige Näherin der geraden Version 😉 Ich wollte, dass Susan vorne ganz normal gerade verläuft und so bin ich auf die Idee gekommen nur im mittleren Rückenbereich ein breiteres Gummiband aufzunähen, dass das Problem lösen könnte.  Ein Versuch mit der zweiten Probejacke ergab: Kann man machen! Von vorne sah alles normal aus, von hinten aber auch irgendwie gewollt. Bei der Probejacke habe ich das Gummi nachträglich angebracht, die Nähte der Seitenteile und des Rückenteils waren ja schon geschlossen und es war nur ein Test. Für die richtige Jacke habe ich das Gummi nur auf dem Rückenteil befestigt, so dass das Gummi in den Nahtzugaben verschwinden kann. Erst dann hab ich das Rückenteil mit den Seitenteilen verbunden.
Natürlich wäre es besser gewesen die Jacke professionell anzupassen, aber nachdem ich schon 2 Probejacken genäht habe, und die Jacke ja demnächst auf der AnNäherung nähen wollte, wollte ich die ewig lange Vorbereitungszeit nun auch irgendwann mal beenden und hab einfach nur noch schönes, passendes Gummiband aus dem Bestand gefischt 🙂

Die Enden verschwinden in den Nahtzugaben

Und dieses Ergebnis sieht fast aus wie gewollt…

… aber von vorne ganz normal:

Das gemeinsame Näh-Wochendende verlief dann ohne weitere Pannen. Ich war gefühlt sehr langsam. Wie immer waren viele Teilnehmerinnen schon bei ihrem zweiten oder dritten Projekt. Aber ich hätte auch kaum mehr Details in die Jacke packen können… Das war schon okay so. Nur hatte ich doch gehofft am Ende – zur Präsentation fertig zu werden. Wurde ich nicht! Die Kapuze war fertig, das ganze Jackengerüst inkl. Taschen ebenso.

Nicht fertig waren: Saum, Ärmelbündchen (die hatte ich noch schnell mit wenigen Stichen angeheftet für die Präsentation), Reißverschluss und die Fertigstellung des Kragens. Außerdem waren die Armlöcher noch nicht mit Schrägband eingefasst, da mir dieses ja vor Ort ausgegangen ist.

Was auch nicht so ideal war für das Wochenende, war das Nähen nach einem Video. Dass Pattydoo ihre Anleitungen ausschließlich per Video rausbringt wird mich wahrscheinlich davon abhalten viele ihrer Schnitte zu nähen. Ja, bei kniffligen Stellen ist es schön zu sehen was sie da macht. Aber nicht bei einer kompletten Jacke. Ich hab das natürlich mit Kopfhörer gehört und hatte immer nur einen “Knopf im Ohr”, ich wollte ja weiterhin für alle ansprechbar sein. Und in der Regel schaut man kurz, näht dann weiter… das geht dann schon. Aber insgesamt ist man doch sehr viel damit beschäftigt an die richtige Stelle aus dem Video zu kommen und muss sich Teile davon immer und immer wieder anschauen. Lieber werfe ich noch mal einen flüchtigen Blick auf ein geschriebenes Wort oder eine Skizze. In der Anleitung gibt es zumindest die Arbeitschritte und den Verweis an welcher Stelle des Videos sie zu finden sind. Die Erklärung der Arbeitsschritte würden wahrscheinlich sogar ausreichen, wenn man die Jacke schon mal genäht hat. Sie ersetzen das Video ansonsten leider nicht.
Und das schlimmste ist ja: Es gibt für Simon (daraus brauchte ich die meisten Nähschritte) nicht etwa ein eigenes Video. Nur die Unterschiede sind dort erklärt. Für den Rest wird auf das Damenvideo verwiesen. Also springt man auch noch zwischen zwei Videos hin und her und muss koordinieren welche Schritte man nun aus welchem Video braucht… AAAH!! Ich hatte das zuhause minutiös studiert und komplett vorbereitet. Ich will nicht dran denken wie es ohne gewesen wäre.

Ich weiß, dass es deutlich aufwändiger gewesen wäre noch mal ein ganzes Video zu drehen. Aber die Jacke, die stellenweise im Simon-Video gezeigt wurde, wurde doch eh komplett genäht…? Und ich bin sowas von bereit deutlich mehr für solche Schnitte zu zahlen, wenn ich geschriebene und skizzierte Anleitungen bekomme, denen ich von Anfang bis Ende folgen kann ohne hin und her zu springen. Es fühlte sich mit dem Video zuhause aber nicht weniger anstrengend an.

Ich habe nun alles letzten Sonntag fertiggestellt. Nach fast einem Jahr Nähpause an der Jacke brauchte ich etwas um mich wieder in das Projekt reinzufinden. Aber dann kam schnell die Vorfreude, weil ich beim Nähen die ganze Zeit nur daran dachte wie unglaublich gut durchdacht meine Fahrradjacke ist 😀 Ich hab mich richtig doll auf sie gefreut und mich natürlich auch gefragt warum ich sie so lang hab liegen lassen.

Glatt lief es daheim aber leider nicht. Ich hatte letztes Jahr beim Abzeichnen des RV-Beleges einen Fehler gemacht und diesen deutlich zu kurz zugeschnitten. Ratet, wann ich es gemerkt habe? Als der Reißverschluss bereits (mühsam) auf die Beleglänge gekürzt und schon angenäht war. Da ist mir aufgefallen, dass beides zusammen nicht hoch bis zum Kragen geht, sondern lediglich bis zur Naht darunter. Die Aale zeigt, wo er eigentlich hätte landen sollen:

Ich hatte von unten angefangen zu stecken. Und da ich mit dem Anfang dann wirklich exakt bei einer Naht auftraf, hatte ich den Fehler zunächst gar nicht bemerkt. Bis ich mir auf eben dieser Höhe eine Markierung setzen sollte für die zweite RV-Hälfte und im Video sah, dass der gesamte Reißverschluss eigentlich bis hoch zum Kragen gehen müsste. Ja gut, macht Sinn… Stoff war immerhin noch genug da. Der gekürzte Reißverschluss war für diese Jacke nicht mehr zu gebrauchen und ich musste ich auf einen leicht anderen Farbton ausweichen. Zum Glück hatte ich damals zwei verschiedene Farben bestellt um zu prüfen welche besser passt. Und Überraschung – die nicht verwendete Farbe ist exakt die gleiche Farbe die ich für Kapuze und Taschen in Heidelberg nachgekauft habe. Nun passt alles wieder zusammen 🙂

Die Reißverschlusssuche hatte mich übrigens damals (während der Vorbereitungsphase / Zutatensuche) wahnsinnig gemacht!! In der Zutatenliste steht, ich brauche einen RV in der Länge von 70 cm. Danach habe ich UNENDLICH lang gesucht (ja, ich gebe zu, ich habe auch nicht grad nach einer Standardfarbe gesucht). Erst nach einer ewig langen Suche war ich erfolgreich. Und was muss ich dann bei meinen Videovorbereitungen sehen? Der RV wird gekürzt! Whaaat? Ich hätte also gar nicht diese spezielle Länge finden müssen?? Der kleine aber feine Hinweis in der Anleitung “70cm oder länger” hätte mir da sehr viel Aufwand gespart.

Aber jut, aufregen half da auch nicht mehr, inzwischen ist auch das verdaut und die Jacke ist fertig und sie ist toll!

Der verstellbare Saum und die Kordelstopper
Hier sind zum Schluss noch Fotos vom verstellbaren Saum. Dass ich hier mit einem zweiten Schrägband arbeiten musste, stört mich gar nicht mehr. Ich finde, dass sowohl das gelb-karierte als auch das goldene sich sehr gut in der Jacke machen und gut zu den diversen Details der Jacke passen. Das gelbe passt super zum oberen Bereich, das goldene passt gut zu Reißverschluss, Kam Snap, Kordelstopper…

Dass der Kordelstopper, bzw die rausschauende Gummilitze noch befestigt wird und der Stopper somit auch nicht unterm Saum hervorblitzen kann, ist richtig clever gelöst. Das wird im Video der Männerjacke gezeigt. Die Tasche der Jacke Simon sind anders und die Kordel werden mit kleinen Schrägbandstücken innen an den Taschen befestigt. Bei meinen Taschen geht das nicht, daher hab ich sie hinter der Nahtzugabe der Seitenteile verschwinden lassen.

Wahrscheinlich war dies mein längster Blogbeitrag überhaupt, aber das Nähen war ja auch etwas aufwändiger diesmal. Aber noch viel länger waren die Vorbereitungen und die ganzen Besorgungen aller Zutaten, die Probeteile und Anpassungen, die Vorbereitungen wegen der Videos….

Übrigens: Bei aller Verzweiflung darüber, dass es die Anleitung nur als Video gibt und mich die Anwendung anstrengt – der INHALT IST KLASSE!! Also das Nähen der Jacke war damit tatsächlich ein Kinderspiel. Ich habe zwar einiges an der Jacke geändert und hinzugefügt, aber die Techniken und Nähschritte selber sind perfekt und führen zu wirklich tollen sauberen Ergebnissen und sind einfach leicht nachzunähen.
Bei der Passform rate ich deutlich zu Probeteilen, aber die Anleitung kann ich jedem empfehlen, egal ob NähanfängerIn oder fortgeschrittenen NäherInnen

Den Schnitt habe ich übrigens als Fertigschnitt gekauft. Im Leben würde ich keinen Jacken-A4-Schnitt selber drucken und kleben!!

Das Eichhörnchen wollte übrigens auch noch auf den Blog, es huschte beim Blogfotos machen vorbei

Wer mag (oder plant die Jacke auch zu nähen) kann unten noch die Zusammenfassungen und all meine Änderungen im Überblick anschauen und findet auch die komplette Zutatenliste. Bei allen anderen verabschiede ich mich schon mal und freue mich auf den heutigen Me Made Mittwoch und die anderen Beiträge.

Viele Grüße!

Schnitt: Softshelljacke Susan von Pattydoo; Plus Add ons:
Ärmelbündchen
Kapuze mit verstellbarer Weite;  abnehmbar mit Reißverschluss und Druckknöpfen (statt nur Druckknöpfen)
Stehkragen mit Fach zum Verstauen des Kapuzen-Reißverschlusses
Saum mit verstellbarer Weite

Größe: 36, in der Taille zu 34 auslaufend. Zusätzlich am Rückenteil ein breites Gummiband auf Zug angenäht

Weitere Änderungen:
Taschenbeutel: mit Schrägband eingefasst, rechte Stoffseite außen sichtbar, auch als Innentasche verwendbar
Reflektoren angebracht: Plot am Rücken, Reflektorband am Mittelstück des Kapuzenstreifens; Reflektorbündchen

Zutaten:
Softshell uni – 3-Layer Outdoor in Senfgelb von Snaply (ausverkauft)
Softshell “Park Lane – Hampstead – Tropfen – Senfgelb/Pink” von Hamburger Liebe (über Alles für Selbermacher)
Kampsnaps in der Farbe Bronze (war ein Set: Orange,Bronze,Grau) von Alles für Selbermacher
Kordelstopper von Alles für Selbermacher
Gummikordel “Ockerbraun” von Alles für Selbermacher
Ösen von Chrissy 😉 und aus dem Bestand (Prym)
Reißverschlüsse: Kurze von TOKO Kurzwarenstoffe Heidelberg, lange von selbigem, aber vorher schon online bestellt
Beide Schrägbänder: örtliche Nähgeschäfte (weiß leider nicht mehr welche)
Refklektorfolie und Reflektorband von Snaply
Reflektorbündchen: Reflektor Safety Cuff – Taubenblau/Senfgelb/Weiß von Hamburger Liebe (über Alles für Selbermacher)
Plotmotiv Pfeile: selbst erstellt / eigene Datei
Breites Gummiband (für das Rückenteil) von See you at Six (über Studio Olive; Belgien)

Wie man sieht: Es steckt einiges drin in der Jacke und ich bin eigentlich froh darüber, dass ich pro Projekt NICHT Buch führe was da an Kosten zusammenkommt…. 😉

49 Kommentare zu “Softshelljacke Susan von Pattydoo als (verkehrstaugliche) Fahrradjacke

  1. Wahnsinn! Die Jacke ist richtig schön geworden und du hast glaub ich so ziemlich alle Details eingebaut, die es gibt bei dem Schnitt. Ich mag besonders den schönen Plot im Rücken und dass du bei den Innentaschen darauf geachtet hast, dass die bedruckte Seite des Stoffes auch innen sichtbar ist. Auch den Innenkragen hast du super gestaltet. Ich hab die Jacke selber auch genäht, aber im Rückenteil leider immer noch keine Raffung eingebaut. Deine ausführliche Beschreibung ermutigt mich gerade, dass ich meine Jacke nachträglich nochmal anpasse, sieht gar nicht so schwer aus mit dem Gummiband und wirklich “wie gewollt”. Ein tolles Projekt! 🙂
    Liebe Grüße
    Jenny

    1. Vielen Dank Jenny!!
      Es ist etwas schade, dass die Passform von Susan trotz der vielen Rückmeldungen nicht angepasst wurde. Aber ja, „meine“ Lösung kann auch nachträglich eingearbeitet werden. Es gibt ja inzwischen richtig viele hübsche breite Gummibänder. So eines kann dann ruhig innen sichtbar sein, finde ich.
      Lieben Gruß, Melanie

  2. Toll, toll, toll! Ich bin einfach sprachlos. Ich kannte das Jackenprojekt zwar schon von der Annäherung, aber die Jacke jetzt nochmal in ihrer vollen und fertigen Schönheit zu sehen, ist beeindruckend. So eine Fahrradjacke mit allen Details zu nähen, ist ja so ungefähr das Aufwändigste, was man nähen kann (deshalb macht es mich auch sprachlos, dass man solche Jacken für unter 100 Euro kaufen kann). Allein schon der Kragen und die Kapuze! Ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr raus.
    Was mich fast am Meisten beeindruckt, ist dein Material. Alle passenden Zutaten in der richtigen Farbe zu finden, ist ja mega. Ich glaube, das wäre der Schritt, bei dem ich scheitern würde.
    Viel Spaß mit deiner Jacke. Die ist so durchdacht und sitzt so super, an der hast du bestimmt viel Freude.
    Liebe Grüße Christiane

    1. Liebe Christiane, ich habe mich SEHR über deinen Kommentar gefreut. Die AnNäherung ist wirklich lange her und mich hätte es nicht gewundert, wenn es keine Erinnerung mehr an mein Projekt gibt 😉
      Das Nähen hat jetzt 3,5 – 4 Tage in Anspruch genommen. Aber tatsächlich war die Vorbereitung dafür und das Zusammensuchen aller Zutaten das Aufwändigste und langwierigste. Aber nachdem endlich der Hauptstoff feststand und das “Thema” (Fahrradjacke, verkehrstauglich) mussten all meine Ideen exakt nach meinen Vorstellungen umgesetzt werden und sowas dauert dann. Am liebsten wäre ich natürlich in EIN Geschäft gegangen und hätte dort alles gekauft. Aber das ging wegen der zu genauen (Farb-)Vorstellungen nicht. Aber das wichtigste ist ja, dass sich am Ende alles fügt und das tat des ja, es dauerte nur einfach……
      Viele Grüße, Melanie

  3. Deine Ausdauer hat sich gelohnt! Die Jacke ist super schön geworden. Mit all den Details – einfach klasse! An ihr wirst du sicher lange Freude haben.

    Herzliche Grüße Irene

    1. Danke Irene! Ja, das glaub ich auch! Aktuell macht mir sogar das Anschauen der Jacke schon Spaß 🙂
      Aber ich freue mich auf den ersten Radausflug mit der Jacke. Im Moment ist ja noch nicht bestätigt, ob sie wirklich so praktisch ist, wie sie aussieht…..
      Lieben Gruß, Melanie

  4. Liebe Melanie,
    Die Jacke ist der Hammer! Und die Lösung mit dem Gummiband genial. Ich hab vor einiger Zeit die Susan genäht, als Simon noch nicht raus war. Sie gefällt mir zwar auch so, aber die professionellen Features von Simon sind schon klasse. Mein Mann kam in den Genuß eine Jacke nach seinen Wünschen zu bekommen und er liebt sie sehr. Du hast wirklich eine geniale Kombi produziert. Immerhin könnte ich das Gummiband im Rücken noch nachrüsten. Und diese bügelstation hat mich jetzt leider auch angefixt
    Liebe Grüße und frohes Radeln,
    Jutta

    1. haha! Ja, ich habe auch echt überlegt, ob ich die Bügelstation überhaupt nenne und zeige. Das soll ja hier keine Produktwerbung werden. Aber andererseits liebe ich es auch, wenn ich Tipps für wirklich tolles Nähzubehör bekomme. Und ich habe wie gesagt jahrelang überlegt welche ich kaufen könnte, da war der Tipp für mich Gold wert. Und ich liebeliebeliebe sie wirklich, daher hab ich sie doch erwähnt. Und weil das Bügeln (den Softshell NICHT bügeln können mit dem alten Eisen) tatsächlich der Grund war das Projekt zu unterbrechen..

      Wegen der Details an der Jacke haben sich glaub ich viele Susan-Näherinnen geärgert, dass die nicht gleich rauskamen. Das war Glück für mich, dass ich nicht zu den ersten Näherinnen gehörte… Mein Mann bekommt tatsächlich auch noch eine Simon-Jacke. Mal schauen wann ich dafür Zeit finde. Ist ja doch ein größeres Projekt.

      Die Susan mit dem Gummiband nachzurüsten (und die Enden einfach unter den NZ verschwinden zu lassen) ist definitiv einfacher als nachträglich eine Kordel einzufügen.
      Viele Grüße! Melanie

  5. Hallo Melanie,
    gefühlt noch niemals habe ich einen so langen und ausführlichen Blogbeitrsg gelesen. Aber es hat sich gelohnt! Die Susan schlummert schon lange auf dem PC, denn ich habe hier die A4 Version und da haben mich die wahnsinnig vielen Seiten bisher davon abgehalten, mich näher damit zu beschäftigen. Generell würde ich es begrüßen wenn die SM-Ersteller gleich die Angaben machen könnten, wieviel Seiten das SM umfasst. Dann kann man entscheiden ob A4 oder Papierschnitt.
    Aber deine Jacke ist ja auch wirklich super toll geworden! Danke für deine ausführliche Beschreibung und die vielen Tipps.
    LG Verena

    1. Hallo Verena, ich schreibe ja öfter mal lange Beiträge, aber dieser hat tatsächlich alles getoppt 😀
      Aber diese Jacke hat einfach so viele Details und dann noch ein paar Änderungen… Da kamen jetzt tatsächlich einige Sätze und Fotos zusammen 😉
      Bei A4-Schnitten stört mich das kleben, aber auch, dass ich es einfach nicht schaffe alles exakt zusammenzusetzen. Ich verstehe auch nicht, warum man keine A0-Datei mitliefert, denn der Schnitt kommt ja nicht zerstückelt auf die Welt? Die eigentliche Arbeit der Designer dürfte doch die A4-Runterbrechung sein?
      Jedenfalls hab ich mir irgendwann vorgenommen nicht mehr zu kleben, auch wenn das bedeutet dass ich A4-Schnitte selber wieder zusammensetzen muss (um eine A0-Datei zu erstellen am Computer) oder einen Schnitt den ich schon habe, notfalls tatsächlich nochmal zu kaufen. Das Abpausen macht mir aber auch keinen Spaß, daher freue ich mich immer über A0-Dateien die ich einfach plotten lassen und ausschneiden kann. Vor allem bei sowas großem wie einer Jacke!!

      Ich wünsche dir viel Spaß beim Nähen deiner Jacke!!
      Viele Grüße, Melanie

  6. Was für eine Arbeit! Ich finde all die Details toll und freue mich auch über die sehr ausführliche Beschreibung!
    Solche ärgerlichen Fehler zwischendurch kenne ich auch (ganz toll, wenn man nach einem Dutzend Versuche das Muster endlich passgenau hinkriegt und dann ist das Bügeleisen nicht sauber und man macht Flecken drauf …), aber das Ergebnis ist die Mühe wert. Einfach toll! 🙂

    1. Vielen Dank! Ich freue mich auch, dass die ausführliche Beschreibung gefällt. Ich weiß dass es manchmal anstrengend sein kann solch lange Blogbeiträge zu lesen. Aber ich hab das Gefühl ich hab nur das wichtigste erwähnt 😉
      In meinem Falle war das Bügeleisen tatsächlich sehr sauber und es handelt sich irgendwie um Hitzeflecken…? Ich habe das schon öfter bei nicht so hochwertigen Bügeleisen gesehen. Also meines war schon von einer bekannten Marke, aber eben keine super duper Dampfbügelstation, sondern ein normales. Keine Ahnung, ob die die hohe Hitze einfach anders verteilen können?

    1. Vielen Dank Muriel! Die Planung liegt ja schon so lange zurück, aber ich finde auch, dass ich da anscheinend wirklich geduldig Material zusammengesucht habe 😀

  7. Absolut top!
    Die Planung, Materialbeschaffung und Arbeit hat sich sowas von gelohnt.
    Ganz viel Freude mit deiner tollen Jacke und herzliche Grüße von Susanne

  8. Deine Jacke ist ja einfach sagenhaft! Und du hast alles so ausführlich beschrieben! Die ganzen liebvollen Details! Ich bin schwerst beeindruckt! Und alles perfekt und sauber genäht.
    Bei diesem Kommentar habe ich viele Ausrufezeichen gebraucht, aber jedes war gerechtfertigt.
    LG
    Siebensachen

  9. Ooh, ich hab auch seit meinem letzten Geburtstag so eine Bügelstation von Lelit, wenn auch einen Ticken kleiner. Ich liebe sie auch sehr!

    Was für eine tolle Jacke du genäht hast. Einfach Hammer! Man sieht richtig, wieviel Überlegungen und Sorgfalt da reingeflossen sind. Das Detail mit dem Regentropfenstoff gefällt mir auch sehr gut! Jetzt hast du mir richtig Lust gemacht, auch so eine tolle Jacke zu nähen. Letztes Jahr (glaube ich?) habe ich ja schon eine erste Softshelljacke genäht, allerdings mit viel weniger Details als deine. Vielen, vielen Dank für den ausführlichen Beitrag!

    Beim Thema Videoanleitungen bin ich auch ganz bei dir. Ich hasse das Rumspringen und Suchen der nächsten Stelle, wo man die Anleitung wieder braucht. Vieles ist ja doch selbsterklärend, wenn man etwas Erfahrung hat.

    LG, Bettina

    1. Ach wie cool, du hast auch eine Lelit? Hätte früher nie gedacht, dass ich mich mal so über ein „Haushaltsgerät“ freuen würde 😉
      Für Nähvideos hab ich einfach nicht genug Geduld. Aber am Schlimmsten ist / war wirklich das Hin-und Herspringen von Susan zu Simon und zurück…..
      Ganz lieben Dank für deine lieben Worte zu meiner Jacke!!
      Lieben Gruß, Melanie

  10. Hallo Melanie,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Blogbericht zu der Jacke. Die ist wirklich der Hammer geworden,macht richtig Freude beim anschauen und löst aus, dass ich mich jetzt auch endlich mal mit dem Thema Softshelljacke (auch fürs Radfahren) auseinandersetzen werde. Dabei wartet doch auch noch die Maris Bralette .
    Danke, dass ich bei dir jetzt schon soviele Tipps mitnehmen kann.
    Der Plott ist auch genial. Durch deinen Hinweis mit der steifen Reflektorpaspel hast du mir schon mal einen unnötigen Kauf gespart. Viel Spaß mit deiner Megajacke
    Viele Grüße Anke

    1. Hi Anke,
      es kann natürlich sein, dass es da verschiedene Paspeln gibt…. Meine ist tatsächlich steifer als normale Paspeln.
      Das Band von dem ich einen Streifen auf die Kapuze genäht habe, ist aber ganz weich/beweglich.
      Ansonsten kann ich dich nur ermutigen zu der Jacke. Weil sie wirklich nicht schwer ist aber auch weil solche Nähprojekte zu besonderen Themen (bestimmte Sportarten, zum Radfahren…) immer doppelt Freude bereiten. Ich persönlich finde es schwierig in den Bereichen Dinge zu kaufen die mir gefallen UND genug praktischen Nutzen bieten. Und egal wie aufwändig sie dann erst scheinen – es ist jede Mühe wert 😀
      Vielen Dank für deine ganzen Komplimente!!
      Lieben Gruß, Melanie

  11. Ich flippe hier grade auch komplett aus! Habe jedes Wort gelesen! Ich werde bald auch endlich mit dem Rad zur Arbeit fahren können und habe schon einen Fahrradparka geplant… Ich habe senfgelben Oilskin bei Snaply bestellt… Hätte ich deinen Bericht vorher gelesen… Der Softshel sieht super aus! Bei den ganzen Details und dem Zubehör greife ich sicher nochmal auf deine Auflistung zurück… Danke für das detallierte Beschreiben und verlinken! Das Gummiband im Rücken finde ich übrigens perfekt! LG Sarah

    1. 😀
      Den von mir verwendeten Softshell gibt es in Senfgelb leider nicht mehr bei Snaply. Das habe ich bemerkt, als ich alle Zutaten noch mal aufgelistet habe und die genaue Beschreibung auf den jeweiligen Webseiten gesucht habe. Aber vielleicht gibt es ihn noch mal woanders….
      Oilskin (in meinem Fall glaub ich von Merchant and Mills?) hab ich auch noch in einem Ockerton da. Bei mir soll das so eine Art Nieselregenjacke werden. Allerdings nicht fürs Rad. Ich bin mir grad nicht sicher, ob man in Oilskin ausreichend Bewegungsfreiheit hat?? Aber ich will dich nicht verunsichern. Es gibt ja viele die den schon vernäht haben, die wissen da sicher genaueres..?
      Viel Spaß und Erfolg bei deiner Planung!!
      Lieben Gruß, Melanie

  12. Deinen Bericht habe ich grade zweimal mit großer Spannung gelesen, das ist alles so interessant, wie Du es gelöst hast! Den Schnitt habe ich auch schon lange in der Planung, ein Softshell liegt auch schon bereit. Mich hat allerdings die eigenartige Passform des Schnittes lange abgeschreckt. Deine Lösung mit dem Gummiband ist genial, das werde ich einfach so kopieren. Die Kapuze ist ja wirklich wunderschön, und das sieht bei Dir alles sehr, sehr professionell aus. Schade, daß es keine schriftliche Anleitung gibt, ich bin auch nicht so der Video-Typ…aber das ist halt Pattydoo.Vielen Dank für die genaue Schnittbesprechung und die vielen nützlichen Hinweise, das hilft mir alles sehr weiter!
    Und dieser tolle Rücken-Plot…hoffentlich halten sich die Autofahrer an Deinen dezenten Hinweis!
    Liebe Grüße, Barbara

    1. Ui, zwei mal? 😀 Ich bin ehrlich – hätte ich vorher schon gesehen wie die Passform ist, ich hätte den Schnitt wohl nicht gekauft. Aber andererseits hat er (zusammen mit den Add ons von Simon) so viele tolle Details, dass ich ihn doch uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Nur eben mit dem Hinweis die Passform vorab zu beachten und ein Probeteil zu nähen. Was für ein Stoff / welche Farbe wartet denn bei dir auf die Verarbeitung? Ich freue mich sehr, dass ich mit meinem Beitrag helfen konnte. Und wenn du was brauchst – sei es irgendwas an Material (hab ja von vielem mehr als ich verwenden konnte) oder beim Nähen dann noch mal Tipps: Melde dich sehr gerne!!
      Viele Grüße!!
      Melanie

  13. Wahnsinn! So eine perfekte Jacke hättest du niemals kaufen können.
    Das mit den Videos kann ich nachvollziehen. Das hat mich bei einem einfachen Kinderkleidchen schon mal den letzten Nerv gekostet.
    Liebe Grüße
    Elke

  14. Liebe Melanie, die Jacke ist der absolute Wahnsinn. Ich kann den Bügelfrust zu Beginn total verstehen – ich wäre auch ausgerastet. Aber zum Glück zum Glück zum Glück hast Du dieses UFO doch noch gehoben und zu diesem Wahnsinnsteil verarbeitet. Ich liebe die kleine Innentasche mit dem Fahrrad – aber alle Details sind mit sehr viel Fachverstand und vor allem viel Liebe gemacht. Ich wünsche Dir und dem Mäntelchen viele schöne Fahrradfahrten! Liebe Grüße! Karin

  15. Ich bin sprachlos, es wäre so schade gewesen diese Jacke in einer Ecke zu vergessen. Das ist eine perfekte Radeljacke geworden. Deine Verarbeitung ist ja super akurat, und sehr durchdacht. Vile Spass beim radeln damit. Beste Grüsse Jeanette

    1. Lieben Dank Jeannette 🙂 Ich hatte sie ja 1 Jahr vor Augen, weil ich sie (anders als meine anderen UFOs) nicht im Schrank verstaut, sondern offen rumliegen lassen hab. Aber gut so, sonst würde sie da noch immer liegen. Ich hab sie für eine erste Radfahrt schon ausgeführt und bin relativ stolz damit rumgefahren 😉
      Lieben Gruß, Melanie

  16. Was für ein Meisterwerk! Deine Lust all die vielen Details zu nähen bewundere ich, alles wird immer so korrekt und passgenau bei Dir, das ist ganz ganz große Klasse! Die Jacke als Gesamtkunstwerk ist natürlich der Hit! Tolle Farbe, funktionell an jeder Ecke und auf Dein Figur genäht – besser geht es nicht. Komm gesund und sicher durch den Fahrradherbst! LG Kuestensocke

    1. Vielen Dank! Der Herbst ist ja MEINE Jahreszeit und ich freue mich sehr, dass ich dafür nun auch auf dem Rad mit selbstgenähter Kleidung unterwegs sein darf. Lieben Dank für deine vielen Komplimente!!

  17. Unglaublich, diese Jacke hat ja alles. So viele Details, so sauber! Ich habe leider gerade nicht geschafft den ganzen Text zu lesen. Das kann ich ja machen, sollte ich die Jacke mal nähen, aber die Bilder zeigen, welche Detailverliebtheit du da an den Tag gelegt hast. Das Wort “Unglaublich” nutzte ich ja schon, aber es trifft den Nagel auf den Kopf! LG Ina

    1. Ja, das ist ja das tolle an Blogartikeln, dass man sich die vornehmen kann, wenn man sie braucht. So mache ich es auch oft. Umso lieber, dass du dennoch einen Kommentar dagelassen hast. Vielen lieben Dank!
      Viele Grüße, Melanie

  18. Aaah, deine super tolle Fahrradjacke! Ich hab die ja bei der Annäherung schon immer bewundert. Ich finde es sooo toll, welche Details du alle beachtet hast, wie die Farben & Stoffe alle sooo perfekt zusammen passen. Der tolle Kragen, von innen so hübsch . Und die ganzen Extras mit Reflektoren und Aufhänger usw. Einfach nur der Hammer! Deine Innenverarbeitung der Taschen finde ich total cool, muss ich mir für eventuell zukünftige Projekte mal merken.

    Ich habe mir bei einer Annäherung (in dem Jahr, wo 1-2 Tage vor der Annäherung das Susan Schnittmuster rauskam) auch ne Softshelljacke genäht. Die ist von der Verarbeitung, Passform, Extras usw. kein Vergleich zu deiner. Aber die Raffung für den Rücken hatte die Standardmäßig im Schnitt. Das mag ich nach wie vor, hinten tailliert und vorne keine Raffung, Gürtel oä, das mag ich bei solchen Jacken nämlich auch nicht.

    Ich wünsche dir ganz viel Freude mit deiner super tollen Jacke!
    Liebe Grüße, Denise

    1. Vielen Dank, Denise, Habe ja gerade auf Instagram gesehen wie oft und gerne du deine Jacke trägst. Ich glaube, das wird bei meiner auch der Fall sein. Dass der Schnitt deiner Jacke die Raffung genau so hat, war mir gar nicht bewusst. Habe mir den Schnitt nie genauer angeschaut. Aber werde ich nachträglich aus Neugier mal machen.
      Viele Grüße und hooooffentlich sehen wir uns 2021 wieder!!
      Viele Grüße, Melanie

  19. Was für eine tolle Jacke!!! Die Idee mit dem kurzen Gummiband im Rücken ist super und sieht aus, als wäre es genau so gedacht. Tolle Lösung!
    Seit kurzem muss ich früh immer eine längere Strecke mit dem Ras zurücklegen bevor ich dann in den Zug steigen kann um zur Arbeit zu fahren. Die Strecke ist so lang, dass ich auf Funktionskleidung zurückgreifen muss und ich im Büro dann umziehe. Also nix mehr von wegen schöner Mantel. Aber so eine tolle jacke wie deine wäre da ja genau die perfekte Lösung!
    Liebe Grüße Juniper

    1. Ich wollte ja schon ewig eine schönere Softshelljacke haben Meine Kaufjacke war blau (steht mir nicht so gut) und hatte einen hellblauen Reißverschluss (das sieht leider aus wie für eine Kinderjacke gemacht). Ich habe mich nie sehr wohl in dieser Jacke gefühlt, aber als ich wusste ich werde demnächst regelmäßig pendeln war dann klar, ich muss mir etwas schöneres, tolleres, praktischeres nähen 🙂 Die Vorbereitung war aufwändig, das Nähen nur so mittelaufwändig, aber es war jede Mühe wert!! Das Zeug mitschleppen, umziehen, frisch machen auf der Arbeit ist tatsächlich ein wenig nervig. Aber ehrlich gesagt finde ich es dennoch schöner / besser als mit dem Auto zu fahren, von daher nehme ich es gerne in Kauf.
      Viele Grüße, Melanie

  20. Eine Senf-Regenjacke, wie cool! Und so ordentlich verarbeitet, ich kann gar nicht aufhören zu sabbern 😀
    Die Farben passen ja wirklich perfekt zusammen, es sieht sehr stimmig aus und die kleinen Musterakzente harmonieren wunderbar damit – und der Reflektordruck erst.
    Da hast du bestimmt lange Freude dran und verloren gehst du sicher auch nicht bei Mistwetter xD

    Liebe Grüße,
    Katrin

    1. Haha! Ja, der Senf-Softshell war wirklich ein Glücksgriff. Gut, dass ich solange gesucht und gewartet habe. Ich finde es ja generell schade wie viele Leute im Herbst und Winter dunkel bekleidet durch die Gegend laufen. Auf dem Rad ist es natürlich doppelt doof. Aber es macht auch einfach viel bessere Laune bei Nieselregen in Senfgelb unterwegs zu sein 😀
      Lieben Dank für deinen Kommentar!!!

  21. Hui, was ein Mammutprojekt, kein Wunder, dass der Blogpost so lang geworden ist! Ich mag es aber sehr, die Herstellung so genau zu verfolgen, man fiebert ja schon mit, wenn ein Dilemma nach dem nächsten auftaucht. Herausgekommen ist eine wirklich schöne und vor allem funktionale Jacke. Der Beitrag kam genau zur rechten Zeit, ich werde mir als nächstes eine neue Regenjacke nähen und übernehme definitiv das Detail mit der verstellbaren Kapuze, bisher hatte ich dort immer nur normale Kordeln drin, die ich dann bei viel Regen auf dem Rad angezogen und verknotet habe, aber so Kordestopper sind ja tausend Mal praktischer! Und auch über Innentaschen sollte ich nochmal nachdenken. Ich wünsche dir ganz viel Freude an deiner neuen Jacke!

    1. Wie schön! Ich freu mich richtig doll über jeden der ähnliche Pläne hat. Wenn ich dabei noch den ein oder anderen etwas inspiriere umso besser 🙂
      Ja, so eine verstellbare Mütze ist was tolles. Es ist so nervig, wenn sie vom Kopf weht, man die Hände aber am Lenker braucht! Übrigens gibt es mittlerweile richtig tolle, verschiedene Kordelstopper! Viel Spaß beim Nähen deiner Jacke!!

    1. Hach ja, alleine am Plottermotiv hab ich so lange rumüberlegt. Das ist rückschauend echt mein Projekt mit der längsten Vorbereitung 🙂 Lieben Dank für deinen Kommentar!
      Viele Grüße, Melanie

  22. Was für ein großartiger Beitrag! Ich kam beim Lesen aus dem Staunen nicht mehr heraus. So eine Detailliebe, so viel Akkuratesse, so eine Geduld – unfassbar, unbezahlbar. Ich habe mir selbst im Frühjahr einen fahrradtauglichen Schlupfblouson aus Softshell genäht, bin aber weit von Deinem professionellen Teil entfernt geblieben. Dir ist wahrlich ein tolles Teil gelungen, dem die leuchtenden Pfeile das i-Tüpfelchen aufsetzen. Ich wünsche Dir tolle Touren damit.
    Liebe Grüße von Ina

    1. Liebe Ina, ich habe mir deinen Beitrag gerade angesehen. Leider kann ich auf Blogspot Webseiten nicht kommentieren, daher hier. Ich finde du hast sehr untertrieben, dein Fahrrad-Blouson ist richtig toll geworden und hat super viele Details. Ich habe einige andere Schnitte gesehen und fand tatsächlich viele zu einfach/simpel/banal. Vor allem aber ziehe ich nicht so gerne wärmende Sachen über den Kopf (ich ziehe sowas viel zu oft an und wieder aus). Deiner gefällt mir aber richtig gut. Sowohl die Stoffwahl als auch die ganzen Details! Sehr durchdacht und alles auch super stimmig zusammen 😀

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