“Betula” von Fabelwald und mein Hang zu Pullovern

Werbung, da Schnitte / Schnitthersteller genannt werden

Der Herbst ist meine allerliebste Jahreszeit. Nähtechnisch mag ich aber auch den Winter sehr gerne. In dieser Zeit kann ich wieder viele Pullover nähen und mich darin warm einkuscheln. Mittlerweile habe ich auch wirklich viele verschiedene Pulloverschnitte, so dass auch ein tägliches Pullovertragen definitiv nicht eintönig wird. Im meinem letzten Beitrag habe ich den Pullover Aster aus der LMV vorgestellt. Am liebsten hätte ich den direkt 4 x wiederholt, weil mir der Schnitt so gut gefiel. Aber jetzt hab ich ja grad davon geredet wie vielfältig eine Pulloverkollektion sein kann, da will ich das auch beweisen ;o)
Die Wahl für einen weiteren Pullover fiel also wieder auf einen (für mich) neuen Schnitt: Betula von Fabelwald. Vom Schnitt her sehr einfach und neutral. Raglan, ganz neutrale Form. Aber die Bündchen machen den Pullover dann doch zu etwas Besonderem.

Betula Fabelwald

Dass das Ergebnis aber gar nicht mal sooo gut gelungen ist, sieht man auf dem Foto nicht gleich:
Die Bündchenteile sollen so angebracht werden, dass sie sich nicht überlappen. Leider passierten mir dann sowohl an den Armbündchen als auch am Saumbund riesige (unterschiedlich große) Löcher:

Bund

Hier nicht zu sehen: An den Ärmeln war das noch stärker ausgeprägt. Da mir die Ärmel eh viel zu kurz waren, hab ich die Armbündchen noch mal abgetrennt, wesentlich länger zugeschnitten und entschieden sie doch überlappend wieder anzunähen:

Betula Fabelwald

Dieses Ergebnis finde ich wesentlich stimmiger und werde ich für den nächsten Pullover überall anwenden. Allerdings werde ich dann auch drauf achten welche Überlappung an der Naht liegt….. Das unten liegende Bündchen schließt mit der Ärmelnaht ab… Glückwunsch….. Und natürlich wird beim nächsten Pullover der Ärmel verlängert und nicht das Bündchen. Den Schnitt habe ich schon angepasst, damit ich das nicht vergesse.

Generell kann ich den Schnitt sehr empfehlen. Eine Kurzversion ist auch im Schnitt enthalten.
Genäht habe ich Größe 36. Den Stoff kann ich leider nicht nennen. Er ist vom örtlichen Stoffladen und es stand keinerlei Info drauf. Die Farbe ist eigentlich mehr Senfgelb, auch wenn es hier mehr nach Curry aussieht.

Weitere Pulloverschnitte die ich bisher genäht habe und noch immer trage:

  • Riley von Pattydoo – er ist recht eng geschnitten. Die Kängurutaschen sind nicht so mein Fall
  • McCalls’s 6992 – wenn es mal nicht so sportlich sein soll. Ich habe 4 Versionen genäht. Die hier verlinkte ist meine Lieblingsversion
  • Mrs Klassik – diesen Pullover mag ich am wenigsten. Die Kragenform steht mir nicht finde ich und so insgesamt wirkt der Schnitt (an mir?) sehr langweilig. Dennoch trage ich ihn noch ab und an, weil ich die Insekten am Kragen so toll finde.
  • Fraser von Sewaholic – warum hab ich eigentlich nur einen? Ich trage ihn oft und immer exakt in dieser Kombi die ich in dem Beitrag zeige
  • Lynn von Pattydoo – als Hoodie mit Daumenlöchern oder auch ganz schlicht – beide Pullover sind der Inbegriff von Gemütlichkeit. Aber auch hier mag ich die Taschenlösung eigentlich nicht. Ich finde das nicht so schön anzusehen mit der von außen abgesteppten runden Naht. Aber immerhin sind sie praktischer als Kängurutaschen. Leider sind beide Stoffe (gesteppter Sweat) zwar vom gleichen Hersteller, fühlen sich aber komplett anders an: der eine (gelbe) ist weich, noch immer farbig und passt noch gut, der andere (blaue) wird von Wäsche zu Wäsche länger, ist sehr hart und richtig doll ausgewaschen. Das ärgert mich sehr.
  • Aster aus der LMV – aktuell absoluter Favorit

Ich bin aber noch lange nicht durch. Geplant sind viele weitere. Als Beispiel nur mal die Schnitte die schon daheim warten:

  • der Talvikki Sweater von Named
  • Lady Comet von Mialuna
  • Frau Toni von Fritzi Schnittreif

Ich halte euch auf dem Laufenden. Kommt gut und warm durch Herbst und Winter.

Liebe Grüße,
Melanie

 

 

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